Ab 11. Mai: Bibliothek teilweise geöffnet!

Zum Glück hat der Dornröschenschlaf von Schloss Blutenburg keine 100 Jahre gedauert! Am Montag, den 11. Mai 2020, ist es soweit. Wir freuen uns, endlich wieder die Internationale Jugendbibliothek teilweise öffnen zu können

Die Kinderbibliothek öffnet für die Ausleihe und Rückgabe der Medien zu den regulären Zeiten: Montag und Dienstag 14 –18 Uhr
Mittwoch 9 –18 Uhr
Donnerstag und Freitag 14 –18 Uhr
Corona-Verhaltensmaßnahmen in der „KiBi“

Die AusstellungenDie ganze Welt auf einer Seite. Internationale Wimmelbücher“ in der Wehrgang-Galerie und „Oh wie bezaubernd schön! Illustrierte Briefumschläge von Binette Schroeder“ in der Schatzkammer sind wieder ab Mittwoch, den 13. Mai 2020, zugänglich. Eingang über das Foyer im Herrenhaus auf dem oberen Schlosshof.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 –16 Uhr
Die Ausstellungen sind am Wochenende bis auf Weiteres noch geschlossen, ebenso ist das Michael-Ende-Museum noch bis auf Weiteres geschlossen.

Der Museumsshop im Foyer des Herrenhauses öffnet am Montag, 11. Mai 2020.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 –16 Uhr.

Wir bitten um Verständnis, dass für alle öffentlichen Bereiche Maskenpflicht für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren sowie Einlassbeschränkungen gelten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Internationalen Jugendbibliothek

(c) Internationale Jugendbibliothek

 

Auf der Suche nach dem geheimen Code: Eine Webrallye für junge Spürnasen zu Erich Kästner

Help! Wir haben ein Problem: Im Corona-Chaos haben wir den Schlüssel zu unserem Erich-Kästner-Zimmer verloren! Zwar gibt es einen Ersatzschlüssel, doch der ist in einem codegeschützten Safe. Und den Code kennt niemand im Schloss… Jetzt brauchen wir Hilfe von außen, um den Code zu knacken und wieder Zugang zum Erich-Kästner-Zimmer zu bekommen.

das Erich-Kästner-Zimmer ist geschlossen …

Du willst uns helfen? Dann folge den Spuren von Erich Kästner im Internet und finde die Informationen, die zum Code führen.

Du brauchst dafür einen Computer (oder ein Handy/Tablet) mit Internetverbindung, einen Drucker, einen Stift und diese drei Dokumente, die du hier herunterladen kannst:

Herzlichen Dank für deine Hilfe!!!

Dein Team der Internationalen Jugendbibliothek

Eine Webrallye für junge Spürnasen (ab etwa 9 oder 10 Jahren) .

„Finn oder…“ Drei Kettengeschichten mit Silke Schlichtmann

Eine Autorin, der Anfang einer Geschichte, drei Gruppen von jeweils zehn bis vierzehn Kindern, die an zehn Tagen der Reihe nach an dieser Geschichte weitergeschrieben haben: das war unsere Anti-Corona-Koller-Kettengeschichten-Aktion mit Silke Schlichtmann. Jetzt sind die drei Kettengeschichten fertig! in folgenden Videos liest Silke Schlichtmann die drei Geschichten ein:

Hier findet ihr den Anfang der Geschichte:

Wie solls jetzt weitergehen?

In „Finn oder wie das 50 Jahre alte Feddersen-Geheimnis mein Leben letzten Montag komplett auf den Kopf gestellt hat“ muss Finn seine Familie aus den Klauen eines gnadenlosen Entführers befreien und erfährt nebenbei ein dunkles Familiengeheimnis.

In „Finn oder wie Klara und ich an einem einzigen Tag die Liebe kennenlernten und dabei die Welt retteten“ muss Finn, nicht nur seine Familie sondern die bunte Welt retten, die von ewiger Dunkelheit bedroht wird. Gottseidank kann er auf die Hilfe von Klara und einem Kola – einer Art außerirdischen Katze- und auf die Kraft der Liebe zählen…

in „Finn oder wie meine Familie, Klara und ich Potatonien retteten“ gelangen Finn und Klara durch einen seltsamen Spiegel in ein geheinmisvolles Land: Potatonien, das Land in dem halb-Mensch-halb-Kartoffel-Bewohner nur Kartoffel essen und Kartoffelsaft trinken. Doch Potatonien ist von einer Kartoffeldürre befallen, die das Leben aller Potatonier bedroht …. keine Frage, dass Finn, seine Familie und Klara alles tun werde um Potatonien zu retten!

Herzlichen Dank an die Autorin Silke Schlichtmann und an die jungen Autorinnen und Autoren, Nike, Amelie ,Zize, Sophia,Valeria, Kira, Olivia, Julia, Riccardo und Lucrezia, Ann-Sophie, Renana, Antonia, Rujul, Lars, Vinzent, Sonia und Lara, Paul und Lilly, Sophia S.,Carolin, Johannes, Sofia H., Isabella, Charlotte, Gwendolin und Melinda, Sophia-Christina, Charlize, Ela Nur, Helena, Gritt, Laura.

Michael Ende – Erfolgsautor des 20. Jahrhunderts

Rückblick und Dokumentation der Tagung
„Die Lust am freien und absichtslosen Spiel der Phantasie“
Michael Ende – Erfolgsautor des 20. Jahrhunderts bis heute
14. und 15. Februar 2020

 

2019 nannte der Norddeutsche Rundfunk Michael Ende einen Schriftsteller, der Kinderbücher für Erwachsene schrieb. Tatsächlich waren Mitte Februar bei der Michael Ende Veranstaltung in der Internationalen Jugendbibliothek, keine Kinder anwesend, sondern sehr viele Erwachsene. Anlässlich der wissenschaftlichen Erschließung des Teilnachlasses Endes wurde zu einer wissenschaftlichen Tagung geladen und Kinderliteraturforscherinnen und – forscher aus ganz Deutschland, von denen es noch immer zu wenige gibt, waren gekommen um sich mit dem Werk und dem Leben des Autors auseinanderzusetzen. Weiterlesen

literaturCAMP – Eine Rückschau

Am 8./9. Februar 2020 fand zum ersten Mal das literaturCAMP statt. Junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren waren eingeladen, der Frage „Kann Lesen die Welt verändern?“ nachzugehen.
Wer nicht dabei sein konnte kann hier nachlesen, wie das Wochenende gelaufen ist:

Ich finde es ungerecht, dass…

Ungerechtigkeit! Die gibt es in der ganzen Welt, die gibt es tagtäglich – sie ist einfach immer da. Aber was kann man dagegen tun? Kann man denn etwas tun?

Wir probieren es, wie auch sonst als Internationale Jugendbibliothek, mit Lesen. Wir wollten dieses Mal Jugendlichen, die Leser also, zu Wort kommen lassen und ihre Meinungen einfangen. Und so haben wir sie zu einem gemeinsamen Wochenende eingeladen. Zusammen mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Literaturhaus München veranstaltete die Internationale Jugendbibliothek am 8. und 9. Februar das erste literaturCAMP. Mit dem Ziel, sich zusammenzusetzen und über Bücher, die Ungerechtigkeiten thematisieren, zu reden, zu schreiben und sich auszutauschen.

Die Themenvielfalt, das Interesse der Jugendlichen und deren Gesprächsbereitschaft lassen sich dabei kaum in Worte fassen. Es ging um die Grenze zwischen moralisch richtig und gesetzlich erlaubt, um Ungerechtigkeit und Vorurteile und um den Unterschied zwischen Ungerechtigkeit und Pech. Es wurde über Sexismus, Rassismus, soziale Diskriminierung und von dem Glück, in einem stabilen Umfeld und in einem reichen Land wie Deutschland aufwachsen zu dürfen, gesprochen.

Dass es aber auch hier in Deutschland nicht immer gerecht zuging (und noch zugeht), zeigte nicht zuletzt Manja Präkels, die Autorin des Romans ‚Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß‘, die am Samstagabend zu einer Lesung ins Literaturhaus gekommen war. Der Roman erzählt, autobiografisch untergelegt, von einer Kindheit und Jugend in der DDR in einem kleinen Kaff nahe Berlins, vom Zusammenbruch der DDR und der Wende, die die DDR-Gesellschaft und die Menschen zutiefst erschütterte und u.a. eine Welle von rechtsradikalem Hass und Terror auslöste.

„Man kann nicht unendlich viel Freundlichkeit in die Welt bringen.“ Sagte die Philosophieprofessorin Christine Bratu, die zusammen mit dem Autor Tobias Elsässer das Wochenende moderierte. Nach dem kommunikationsfreudigen Samstag ging es am Sonntag um das Schreiben, das Erleben, das wirklich etwas verändern und nicht „nur“ darüber reden. Literatur kann uns aufs Glatteis führen und uns aber genau deshalb dazu bringen, andere Perspektiven anzunehmen. Unter diesem Motto lud der Autor Tobias Elsässer zu einem Workshop zum emphatischen Schreiben ein. Christine Bratu dachte mit ihrer Gruppe darüber nach, wo Intimität anfängt und aufhört, während die SZ Journalistin Mareike Nieberding eine andere Gruppe Jugendlicher in die Fußgängerzone schickte, wo sie Passanten interviewten, und später verschiedene journalistische Textformen ausprobierten.

Und was ist das Ergebnis des Ganzen? Was bringt Jugendliche im Alter von 14- 18 Jahren dazu, ein ganzes Wochenende, über hochpolitische, hoch philosophische und hoch umstrittene Fragen zu diskutieren?

Antworten haben sie parat: Das literaturCAMP bot ihnen Raum, sich über die Themen zu unterhalten, die ihnen wichtig sind. Doch was ebenso bedeutend ist: Hier fanden sie die passenden Gesprächspartner dazu und zwar solche, die sie sonst nicht unbedingt in ihrem sozialen und schulischen Umfeld finden.

Ja, die Welt ist ungerecht! Aber ja – wir können etwas verändern und das nicht zuletzt mit Hilfe der Literatur!

Wer mehr über das literaturCAMP erfahren möchte und darüber was an diesem Wochenende alles Spannendes passierte, ist herzlich eingeladen, auf Instagram alles nachzuerleben.

tk

Eine Kooperation von:kooperationsleiste CAMP

Gefördert von:Förderleiste CAMP

literaturCAMP 2020 – Restplätze frei!

Kann Lesen Deine Welt verändern?
Dieser Frage wollen wir mit Leuten zwischen 15 und 18 Jahren nachgehen.

Im literaturCAMP triffst du auf eine Philosophin, eine Journalistin und einen Autor, die mit euch arbeiten und diskutieren. Im Plenum, in Workshops, auf und vor der Bühne. Es wird geredet, geschrieben, performt.

Lass uns mit Worten Welten bauen. Zwischen Insta-Story, WhatsApp und Youtube. Dort, wo Wirklichkeit und Fiktion aufeinandertreffen und alles Geschichte wird. Auch deine Geschichte.

Wann?
8. und 9. Februar 2020

Wo?
Literaturhaus München

Du bist interessiert? Dann melde dich hier an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm

Eine Kooperation von:

 

 

Gefördert von:

White Ravens Festival: Bibliotheken Bayerns – Aufgepasst!

Logo ohne Datum

6. White Ravens Festival
für Internationale Kinder- und Jugendliteratur  12. bis 16. Juli 2020 in ganz Bayern

Zum sechsten Mal findet dieses Jahr das White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur statt. Vielfach ausgezeichnete Autorenpersönlichkeiten stehen ebenso auf der Gästeliste wie literarische Neuentdeckungen. Zwölf renommierte Kinder- und Jugendbuchautoren und -Illustratoren aus Deutschland und der ganzen Welt kommen im Rahmen des Festivals nach Bayern.

Alle Bibliotheken in Bayern sind herzlich eingeladen sich für eine Lesung der Autoren zu bewerben, denn neben Veranstaltungen im Münchner Schloss Blutenburg, dem Sitz der Internationalen Jugendbibliothek, planen wir auch wieder Veranstaltungen in ganz Bayern – das heißt für Sie: Auch Ihre Bibliothek kann dabei sein!

Folgende Autorinnen und Autoren freuen sich über Ihre Einladung:

Margit Auer, Deutschland | Yves Grevet, Frankreich | Susan Kreller, Deutschland | Shō Kutsuki, Japan | André Letria, Portugal | Tanja Maljartschuk, Ukraine | Anete Melece, Lettland | Kenneth Oppel, Kanada | Annet Schaap, Niederlande | Benjamin Tienti, Deutschland |Tuutikki Tolonen, Finnland | Alex Wheatle, Großbritannien

Wenn Sie Interesse haben, eine Veranstaltung zu planen, melden Sie sich gerne bei uns, damit wir Ihren Wunsch vormerken können.

Kontakt:
Dr. Élodie Malanda und Theresa Krien
Tel. 089/891211-49
E-Mail: volontariat@ijb.de

Information zum Download