Von Unruhestiftern und Superhelden

Fantastischer Schreibwettbewerb der Internationalen Jugendbibliothek

Anlässlich der Ausstellung „Was plötzlich in der Küche pocht. Fantastisches Erzählen für Kinder.“ lädt die Internationale Jugendbibliothek Kinder zwischen 9 -12 Jahren zu einem Schreibwettbewerb ein. Inspiriert von der Ausstellung können Kinder ihrer Vorstellungskraft freien Lauf lassen und schreiben Geschichten, in denen Unruhestifter, Kobolde oder Superhelden in unsere Welt eindringen. Jedes Kind kann mitmachen. Zudem wird in Schreibwerkstätten ins kreative Schreiben eingeführt. Weiterlesen

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Werkstatt für junge Autorinnen und Autoren sucht schreibbegeisterte Jugendliche!

Schreibbegeisterte Jugendliche gesucht! Stapeln sich schon kistenweise Hefte voller Geschichten, die als Kind geschrieben wurden? Oder gibt es sogar schon Dateien mit Ideen für einen Roman? Immer auf der Suche nach genau dem einen richtigen Wort oder Satz? Besteht das Bedürfnis und Interesse über die eigenen Texte mit anderen Schreibenden zu sprechen und neue Anregungen zu bekommen? Dann ist die Werkstatt für junge Autorinnen und Autoren, die jetzt in eine neue Runde geht, genau das Richtige!

DSC_0012[1]Start der ersten Runde war im Januar 2012. Seither fanden monatlich Treffen mit viel Austausch und lebhaften Diskussionen statt. Unter dem Motto JUNGE LITERATUR LIVE! haben die jungen Autorinnen und Autoren die Ergebnisse ihrer Arbeit in zwei großen Lesungen im Jella-Lepman-Saal präsentiert.

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Worte finden für das Unfassbare

Erfahrungen mit einer Schreibwerkstatt für Jugendliche

19. Februar 2013. Ein eisiger Wind zieht über das Gelände der Gedenkstätte Dachau. Das Wetter ist grau und trist. Passend zu der heutigen Stimmung.

Im Rahmen des Schulklassenprogramms bietet die Internationale Jugendbibliothek einen Tagesworkshop für Schulklassen an, der aus einer Führung am Vormittag und einer Schreibwerkstatt am Nachmittag besteht. Brigitte Fiedler nimmt uns im Informationszentrum in Empfang und mit auf einen Spaziergang in eine grausame Welt, die für unsere Generation nur noch schwer verständlich ist. Reicht unsere Vorstellungskraft wirklich dafür aus, um nachempfinden zu können, welch brutale Zustände hier herrschten? Wir betreten Räume, in denen Menschen erbarmungslos ermordet wurden. Wir betreten eine Zeit, in der Deutschland ein anderes Land war, als wir es heute kennen. Vorbei an dem Stacheldrahtzaun, Richtung Krematorium. Dort steht eine Tafel mit einem Bild, darauf ist ein Berg nackter, toter Menschen zu sehen. Zusammengeworfen wie ein Stück Dreck. Wir finden keine Worte für das Unfassbare. Zumindest nicht in diesem Moment. Weiterlesen

Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren

Rückblick auf das Jahr 2012

Die neu etablierte Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren startete am 10. Januar 2012 und fand im vergangenen Jahr insgesamt elf Mal statt, mit zehn regulären monatlichen Treffen und einem ganz­tägi­gen Termin im Juli vor der Sommerpause. Unter der Lei­­tung von Beate Schä­fer tau­schen sich junge Autorinnen und Autoren über eigene Projekte aus­­, erweitern das persönliche Spek­trum durch neue Textformen und Herangehens­weisen und vertiefen im kritisch-unterstützenden Gespräch ihre Reflexions- und Kommu­ni­kations­fähigkeit über litera­ri­sche Texte.

Auch zwischen den Treffen steht die Gruppe in engem Austausch. Ne­ben regelmäßigen Kontakten mit der Werkstattleiterin steht das gemeinschaft­li­che Gespräch via Internet. . Auf Facebook und in einem selbst organisierten Forum tauschen die eilnehmer eigene Texte und Schreibanregungen aus, geben einander schriftlich Feedback und diskutieren in Eigenregie Schreibthemen.

Zehn Schreibende nehmen regelmäßig an der Werkstatt teil, überwiegend Mädchen im Alter zwi­­schen siebzehn und neunzehn. Zum Teil haben sie gerade ihr Studium begonnen, zum Teil machen sie im kom­menden Jahr Abitur. Eine Teil­­nehmerin absol­viert nach dem Realschulabschluss ein frei­williges so­ziales Jahr. 2013 sollen  mindestens zwei neue Plätze besetzt werden, vorzugsweise mit jüngeren Schrei­ben­den. Weiterlesen

„Die da drüben sieht man nicht“

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„Freiheit ist für mich ein unerreichbarer Zustand, Grenzen sind immer und überall vorhanden.“ Diese Wörter sind nur ein Ausschnitt aus den unglaublich kreativen und eindrucksvollen Texten der 10. Klasse des Klenzegymnasiums, die am Donnerstag, 17. Januar 2013, in der Schreibwerkstatt „Mauern“ entstanden sind. Beeindruckend, was die Schüler alles mit dem Thema „Mauer“ und „Freiheit“ in Verbindung brachten und welche Textresultate dabei erzielt wurden. Unter der Leitung von Beate Schäfer wurde geschrieben, vorgelesen, nachgedacht gespielt und diskutiert. Es hat sich viel bewegt an diesem Tag – ein großes Dankeschön an die Schüler und Beate Schäfer. Ihr wart großartig!
Sabrina Gold

Hier einige Texte, die während des Workshops entstanden sind. Wir bedanken uns bei allen, die der Veröffentlichung zugestimmt haben!

Loic Lemmonier
Dorian Kehr
Marlon Malki
Vinh Mai
Anonym
Ahmed Khan
Sören Lübbecke
Egor Durkov
Egor Durkov 2
Henri Pornell
Maximilian Hess
Jonas Donhauser