„Guten Tag, lieber Feind!“ auf dem „Arsenal Book Festival“ in Kiew

Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Ukraine und ihrer Auswirkung auf die Lebenswelt von Kindern ist das Goethe-Institut in Kiew auf unsere Ausstellung „Guten Tag, lieber Feind! Bilderbücher für Frieden und Menschlichkeit“ aufmerksam geworden. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt in Kiew wurden die Ausstellungsplakate ins Ukrainische übersetzt, um die Buchauswahl und die Inhalte im Rahmen des „Arsenal Book Festivals“ präsentieren zu können. Ein Interview mit Frau Raabe zum Projekt gibt es hier zu finden.

Gezeigt wurde die Ausstellung bis zum 26. April und diente als Veranstaltungsort und Ruhepol für große und kleine Messebesucher. Ziel der Ausstellungspräsentation war es unter anderem ukrainische Verlage und Literaturagenten auf innovative Bilderbücher zu dem Themenkomplex Konflikte, Eskalation, Gewalt, Krieg, Fluchtgeschichten und Friedensutopien aufmerksam zu machen und so Übersetzungen dieser Bücher anzuregen.

Da das Goethe-Institut Ukraine ein Projekt plant, bei dem Bibliothekare und Pädagogen mit Kindern und Jugendlichen über Bücher Zugänge zu diesen Themen schaffen, wurden wir eingeladen eine Auswahl der Bücher und Vermittlungsmethoden dazu vorzustellen. Dabei wurde auch die Frage gestellt und diskutiert, wie diese Bücher für Kinder und Jugendliche mit eigenen Kriegs- und Fluchterfahrungen bei der Aufarbeitung hilfreich sein können und welche Grenzen dabei gesetzt sind. In zwei Veranstaltungen stellten wir die Bibliothek und das Ausstellungskonzept vor und präsentierten dann verschiedene Vermittlungs- und Arbeitsmethoden zu einzelnen Büchern der Ausstellung. Gemeinsam mit dem Publikum wurden abschließend die Chancen dieser Bücher für die Arbeit mit traumatisierten Kindern ausgelotet. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Abteilung „Internationale Kulturarbeit“ des Kulturreferats München und von der Deutschen Botschaft in Kiew.

Der Besuch des Festivals wurde zudem genutzt um herausragende Kinderbücher der ukrainischen Verlagswelt für die White Ravens Auswahl zu entdecken und damit den ukrainischen Bestand der Bibliothek auszuweiten.

Sophia Heißbauer und Tanja Leuthe

 

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