Es war einmal Indianerland, Schloss Blutenburg und dann Berlin! Zur Preisverleihung „Kinder zum Olymp!“

Wer hätte im Juli 2012 gedacht, dasss wir zusammen mit der Situlischule mit dem Projekt „Jugendliteratur und soziale Netzwerke“ in Berlin einen Preis in der Kategorie Literatur beim Wettbewerb „Kinder zum Olymp! Schulen kooperieren mit Kultur“ entgegennehmen werden?

Aber das Projekt hat es nun wirklich verdient! Die Schüler der Klasse 9c der Mittelschule an der Situlischule hatten im Rahmen des White Ravens Festivals 2012 zusammen mit ihrer Lehrerin Annabelle Staples den Roman “Es war einmal Indianerland” von Nils Mohl gelesen und ihre Eindrücke in einem Videotagebuch festgehalten. Näheres zum Projekt ist hier zu finden.

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Ganz aufgeregt trafen wir uns also in Berlin im wunderbaren Konzerthaus: die ehemaligen Schüler Katharina, Ardeshir, Sandro und Laura sowie die verantwortliche Lehrerin Annabelle Staples und ich (Tanja Leuthe) als Vertreterin der IJB.

Um uns herum viele andere aufgeregte Schüler (aller Schularten) aus ganz Deutschland, die ebenfalls in einer der verschiedenen Kategorien einen Preis gewonnen hatten. Insgesamt waren an dem Wettbewerb über 40.000 Schüler beteiligt aus insgesamt 750 Schulen. Den Wettbewerb gibt es übrigens seit 2009. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck.

Dass Kulturinstituionen und Schulen immer öfter zusammenarbeiten und sich dabei in ihrer Arbeit gegenseitig befruchten, betonte Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW) in ihrer Glückwunschrede.

Durch die kinderPreisübergabe zu den vielen verschiedenen Projekte moderierten dann Juri Tetzlaff, den einige Kids aus dem KiKa kennen und Dr. Margarete Schweizer (Projektleiterin Kinder zum Olymp!). Leider konnte bei der großen Menge der Preisträger nicht jedes Projekt genauer vorgestellt werden. Lediglich im Hintergrund wurde jeweils eine kurze Projektbeschreibung projiziert und Frau Dr. Schweizer fasst diese in ein/zwei Sätzen zusammen. Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn auch ein Ausschnitt aus den Videotagebuch gezeigt worden wäre oder Ardeshir und Katharina bei der Preisübergabe auch ein paar Worte hätten sagen können. Aber gleichzeitig ist klar, dass das zeitlich nicht umsetzbar ist.

Einen genaueren Eindruck konnte man dann bei den für den Hauptpreis nominierten Projekten bekommen. Hier hatten die Schüler die Gelegenheit die Projekte in Filmen, Theateraufführungen, Liedern etc. vorzustellen. Besonders beeindruckt hatte mich z.B. das Projekt „Raum und Klima“ einer Schule in Neukölln, die zusammen mit einem Künstler eine nächtliche Lichtinstallation auf einer Häuserfront  in Neukölln projiziert und so mit Hilfe einer poetischen Text- und Bildsprache das Thema Klima in den öffentlichen Stadtraum gebracht hatten. Den Hauptpreis gewonnen hat eine Schule, die mit der gesamten Schule über 2 Jahre mit vielen Kulturinstitutionen und Künstlern an einem großen Theaterprojekt „Zwerg-Nase“ gearbeitet hatte. 

Zum Schluss ein großes Dankeschön an die Organisatoren des Wettbewerbs und der Preisverleihung, die es möglich gemacht haben, dass sich so viele Schüler an diesem Tag für ihre kreative Energie und kulturelles Engagment geehrt und gewürdigt fühlen durften! (Tanja Leuthe)

alle

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