Zusammenarbeit mit der LMU

Das Zentrum für Buchwissenschaft, Ludwig Maximilians Universität München, arbeitet an einer verstärkten Präsenz des Spezialmarkts Kinder und Jugendbuch in der Forschung und Lehre sowie an einer Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbibliothek.

Diese Vortragsreihe gilt als eine Auftaktveranstaltung. Eingeladen sind einerseits namhafte Verleger von Kinder und Jugendbüchern, u.a. Hanser, S. Fischer und Mixtvision mit einem facettenreichen Programm, andererseits kleine Kinderbuchverlage, die mit einem eher unkonventionellen, ja „widerborstigen” Titeln sich einen Namen gemacht haben. Die Vortragsreihe bietet Einblicke in das Geschäft mit Kinder-und Jugendbüchern, in die Programmgestaltung eines Kinder- und Jugendbuchverlags; diese Vorträge werden flankiert von einer Einführung in die Jugendbuchforschung, in die Bestände und Nachlässe der Internationalen Jugendbibliothek, darüber hinaus wird eine Münchner Illustratorin zu Wort kommen, die die Frage nach speziellen Bildlektoraten im Bereich des Bilderbuchs /des illustrierten Buches aufwirft.

Terminübersicht der Vortragsreihe

Phantasie ohne Grenzen – Lehrerfortbildung zu Michael Ende

Bei dem diesjährigen gemeinsamen Projekt mit dem Arbeitskreis Lese- und Literaturförderung drehte sich alles um den Kultautor Michael Ende und seine immer noch aktuelle Kinder- und Jugendliteratur.
Über die letzten Monate wurden die verschiedensten Literaturvermittlungsformen zu ausgewählten Büchern des Autors konzipiert, mit Schülern in der Praxis erprobt und schließlich in der Lehrerfortbildung „Die phantastischen Welten Michael Endes“ am 1. Juni vorgestellt. Dass der Kultautor weiterhin auf reges Interesse stößt, zeigte die Teilnehmerzahl von rund 35 Grund- und Mittelschullehrerinnen, die sogar bis aus Niederbayern zur Fortbildung angereist waren.
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„Es lebe der Osten“ oder ViVaVostok…

…ein neues Förderprogramm für Kinderliteratur aus Mittel- und Osteuropa

Im Sommer 2012 startete das Förderprogramm „ViVaVostok“ der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Internationalen Jugendbibliothek München. Dabei ist der an einen Abzählreim erinnernde Name im wahrsten Sinne Programm: „Es lebe der Osten!“ („vostok“: slavisch für „Osten“) – und das in kinderliterarischer Hinsicht. Denn ViVaVostok möchte den spannendsten Kinder- und Jugendbuchautoren aus den Ländern Mittel- und Osteuropas die Tür, damit sie ihre Werke im deutschsprachigen Raum präsentieren können. Weiterlesen