Veranstaltungshinweis: 17 Jahr

24. und 25. Oktober 2013
17 Jahr – Adoleszenz im deutschsprachigen Jugendroman

Ein Autorenforum mit Lesungen, Diskussionen und Vorträgen in der Internationalen Jugendbibliothek, München.

Wie soll mein Leben aussehen? Revolte oder Anpassung? Protest oder Rückzug? Diese und ähnliche Fragen treiben wohl jeden Jugendlichen auf seinem Weg ins „erwachsene“ Leben um. Das Autorenforum der Internationalen Jugendbibliothek nimmt unter die Lupe wie diese turbulente Lebensphase literarisch ausgestaltet wird. Weiterlesen

Ende gut, alles gut

Ben muss sich in der verschlafenen Provinz allein um seinen dementen Großvater kümmern. Plötzlich taucht ein Ufo auf: Nicht ahnend, dass das nur eine clevere Marketingfinte ist, mit der Dorf-Hans-Dampf Maslow Presse und Investoren anlocken will, befürchten die Bauern eine Alien-Invasion. Sie bleibt jedoch aus. Stattdessen kommt Lena, verdreht Ben den Kopf und stellt ihn auf die Probe. Auch die Dorfgemeinschaft wird ordentlich durchgeschüttelt, bis es schließlich – ganz und gar unsentimental – heißt: Ende gut, alles gut. Der Roman „Pampa Blues“ besticht durch lebensnahe und zugleich schräge Figuren, durch pointierte Dialoge, poetische Beschreibungen und durch eine ausgewogene Mischung aus Ernst und Leichtigkeit, mit der Themen wie Verantwortung und das Recht auf Selbstbestimmung verhandelt werden.
Rolf Lappert: Pampa Blues, Hanser, 251 S, 14,90 Euro

Die Veranstaltung ’17 Jahr – Adoleszenz im deutschsprachigen Jugendroman’ widmet sich der Frage, wie Adoleszenz literarisch gestaltet wird. Neben Rolf Lappert nehmen auch Cornelia Travnicek und Kevin Kuhn und an der Veranstaltung teil.

Wer mehr über Cornelia Travnicek wissen möchte, kann seine Fragen beim ‘Meet n’ Tweet‘ am 20. Oktober stellen. #mnt