Discoveries at IYL: Brundibár

During their stay, our fellows make all kinds of discoveries. Let’s see what Thomas Crisp, Assistant Professor at Georgia State University, found:

What did you discover?
A copy of Brundibár signed by both Tony Kushner and Maurice Sendak

Brundibar, signed copy

What should readers know about this item? Why is this item significant in children’s literature?
Kushner and Sendak created the picturebook version of Brundibár at the same time in which they were involved in staging a production of the opera (written by Hans Kráska) at the Chicago Opera Theater. Sendak, who was working on the designs for the opera, requested Kushner write an English-language adaptation of Adolf Hoffmeister’s libretto and, later, the text for this picturebook. Weiterlesen

„Es ist nicht übertrieben, dass Sie gerade einen sehr glücklichen Menschen vor sich sehen“

Der Autor Andreas Steinhöfel erhält den James Krüss Preis 2017

Andreas Steinhöfel erhielt am 29. Juni 2017 in der Internationalen Jugendbibliothek den James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2017 – ein Rückblick auf die Festveranstaltung:

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Eindrücke vom Tag der offenen Tür

Wow, das war ein buntes Treiben! Wir sind immer noch überwältigt von der schönen Stimmung und all den kleinen und großen Gästen und  bei unserem Tag der offenen Tür, am Sonntag, dem 7. Mai. Die Besucher wuselten in alle Ecken des Schlosses, wo einiges geboten war: von Tea Time mit der Schlossherrin über Führungen und Einblicke in verschiedene Abteilungen, einen Bibliotheksführerschein, Malen an Staffeleien, einem Filmworkshop, Nonsense-Reimen  à la Krüss, Einblicke in die Buchkatalogisierung und Restaurierung, der Erzählerin Katharina Ritter, Buchtipps für Lesemuffel, Steine bemalen mit der Illustratorin Binette Schroeder bis zum Schätzen lassen von alten Büchern und der Versteigerung für einen guten Zweck und vieles mehr. Langweilig wurde es weder unseren Besuchern noch uns! Besonders gefreut hat uns, dass viele Gäste die Bibliothek das erste Mal besuchten und so unsere Arbeit in alle ihren Facetten kennenlernen konnten.  Auf ein baldiges Wiedersehen!

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Fotos: Marlene Zöhrer / Copyright: IJB

PM: Erich Kästner Preis für Literatur 2015

Veranstaltungshinweis

Öffentliche Verleihung des Erich Kästner Preises für Literatur 2015
an Felicitas Hoppe
am Freitag, dem 30. Oktober 2015, um 19.30 Uhr
in der Internationalen Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg / Jella-Lepman-Saal Weiterlesen

Stellenausschreibung: Volontär/in für Presse- und Programmarbeit

Die Internationale Jugendbibliothek sucht zum 1. November 2015

eine/n Volontär/in für die Presse- und Programmarbeit Weiterlesen

PM: James Krüss Preis 2015 geht an Frank Cottrell Boyce

Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2015 geht an den englischen Autor Frank Cottrell Boyce. Auch sein Übersetzer ins Deutsche, Salah Naoura, wird geehrt.
Mit Sprachwitz, Tempo und Leichtigkeit führt Frank Cottrell Boyce seinen Lesern immer wieder aufs Neue vor Augen, dass „das Geschichten-Erzählen zur Selbstfindung jedes Einzelnen und zum Gedächtnis einer Gesellschaft beitragen kann“.
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Hotdog und Halve Hahn

Die Dänen kommen! Genauer gesagt, neun von ihnen – Daniel Zimakoff und Ida-Marie Rendorff, Josefine Ottesen, Annette Herzog und Katrine Clante, Mette Finderup, Kenneth Bøgh Andersen, Søren Jessen und Louis Jensen. Diese Autorinnen, Autoren und Illustratorinnen sind die Gäste der Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen, die im Mai in Køln, nein: Köln stattfinden. Sie richtet die SK-Stiftung Köln schon seit über 20 Jahren aus, jedes Jahr mit einem anderen Gastland. Mit Dänemark, dessen Hotdogs sich perfekt mit dem Halve Hahn kombinieren lassen (irgendwie scheinen die doch auch sowieso etymologisch verwandt zu sein…?), schließt sich nun der nordische Kreis, denn die anderen – Schweden, Finnen, Norweger und Isländer – waren schon da.

So ist man in Köln zwar schon sehr erfahren im Umgang mit den Wikingern, doch wenn die „Italiener des Nordens“, wie die Dänen innerskandinavisch gern genannt werden, anrücken, bedarf das dann doch noch einmal einer gesonderten Vorbereitung.

Und aus diesem Grund fand am 25. März 2015 in Köln ein Seminar für Lehrerinnen, Lehrer, Bibliothekarinnen und Bibliothekare statt. Zu ihm hatte mich Uschi Schröter von der der SK-Stiftung eingeladen, um dort etwas zur dänischen Literatur- und Lebensart zu erzählen. Bereits im Vorfeld hatten wir gemeinsam die Autorenauswahl besprochen und weil das sehr gut geklappt hat, habe mich sehr darauf gefreut, sie in Köln zu besuchen (und auch, weil ich – die gebürtige Westfälin… – zuvor erst einmal in Köln war und nix kannte außer das Museum Ludwig…).

Die Reise ging zwar etwas kuddelmuddelig los („dieser Zug fällt aufgrund technischer Probleme aus“), doch das bedeutete auch: Es kann nur besser werden. Und das wurde es. Das Seminar war gut besucht; so aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer habe ich selten erlebt. Und dabei gab es schon einen kleinen Informationsoverkill – schließlich ging es nicht nur um das einzigartige dänische Bibliothekssystem (jede Schule hat eine eigene Bibliothek!) und die Geschichte der dänischen Kinder- und Jugendliteratur inkl. ihrer vielen Highlights – HC Andersen, Egon Mathiesen, Ole Lund Kirkegaard –, sondern natürlich auch um die eingeladenen Autorinnen und Autoren und ihren Büchern. Ihnen galt das größte Augenmerk, damit das Publikum überlegen konnte, wen sie in ihre Schule oder Bibliothek einladen möchte. Allerdings fiel die Auswahl dann doch nicht so leicht, schließlich bieten die Autoren und ihre Bücher einfach „alles“. Es gibt Fantastik und actionreiche Lausbubengeschichten, sozialkritische Dystopien und Coming-of-Age-Texte, Experimentelles und Grenzüberschreitendes, visuelle Literatur und auch süffiges, lustiges Lesefutter. Grübel, grübel – lieber „Tripp, Trapp, Trümmer“ oder „Hullerix“? Oder doch eine Superheldengeschichte?

Mein Rat: Alle! Denn wie heißt es doch so schön: Viel hilft viel – und das gilt insbesondere in der Literatur. Also, liebe Kölnerinnen und Kölner, lasst euch die dänischen Schmankerl nicht entgehen – es lohnt sich ganz sicher! Und weil ich nun zwar endlich den Dom besichtigt, doch weder Hotdog noch Halve Hahn gegessen habe, komme auch ich bestimmt noch mal wieder – der Westfälin aus Bayern hats im Rheinland nämlich außerordentlich gut gefallen!

Ines Galling2015-03-25 16.56.55

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