PM: Tagung zur deutschen und russischen Kinderliteratur

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Eine gemeinsame Tagung der
Stiftung Internationale Jugendbibliothek
und des Puschkin Hauses in St. Petersburg
am 19./20.10.2017 auf Schloss Blutenburg in München

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Stiftung Internationale Jugendbibliothek in München mit dem renommierten Puschkin Haus in Sankt Petersburg kommen am 19. und 20. Oktober 2017 führende Literaturwissenschaftler aus Russland, den USA, Österreich und Deutschland auf Schloss Blutenburg in München zusammen, um erstmals die Beziehungen zwischen der deutschen und der russischen Kinderliteratur seit dem 18. Jahrhundert bis ins späte 20. Jahrhundert zu beleuchten. Ein literarisches Gespräch, moderiert von Lena Gorelik, bietet darüber hinaus Gelegenheit, zwei Kinderbuchautorinnen aus Russland und Deutschland persönlich kennenzulernen.

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Save the Dates 2017

Die Programmhighlights der Internationalen Jugendbibliothek auf einen Blick

7. Mai, 11-17 Uhr
Tag der Offenen Tür
Die Internationale Jugendbibliothek stellt sich vor
Anlässlich der 1200-Jahr-Feier von Menzing öffnet die Internationale Jugendbibliothek ihre Türen und Tore und zeigt, was sich hinter den mittelalterlichen Mauern von Schloss Blutenburg verbirgt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen und stellen die verschiedenen Arbeitsbereiche der Bibliothek vor. In Mitmachaktionen, Vorträgen, Workshops und bei Führungen haben Besucher jedes Alters die Möglichkeit, das lebendige Wirken der Bibliothek live und vor Ort kennenzulernen. Weiterlesen

Die Kunst des Geschichten Erzählens

Hermann Schulz oder die Kunst des Geschichten Erzählens

Mit Hermann Schulz auf Lesereise zu gehen, war wie das Eintauchen in eine unendliche Geschichte. Er erzählte auf der Fahrt, beim Warten auf den Zug, beim Essen und natürlich besonders bei den Lesungen für die erwartungsvoll lauschenden Schulklassen aus Prien am Chiemsee, Lappersdorf, Karlstadt, Zellingen und Freising. Weiterlesen

Der Reihe nach. Münchner Kinderbuchautoren lesen in der Blutenburg

Schon gewusst? In der Verlags- und Bücherstadt München leben etliche Kinderbuchautoren und -illustratoren. Einige von ihnen können Kinder und Erwachsene der Veranstaltungsreihe „Der Reihe nach“ in der Internationalen Jugendbibliothek kennenlernen. Eine tolle Gelegenheit, Münchner Autoren und Illustrationen live zu erleben, zusammen mit ihnen bei einer Lesung in ihre Geschichten einzutauchen und sie dabei mit Fragen zu löchern. Vor und nach der Veranstaltung ist die Ausleihbibliothek geöffnet: Zeit zum Stöbern, um neben den Büchern der Münchner Autoren weitere Kinderbücher aus aller Welt zu entdecken! Das Programm, das einen Einblick in die lebendige Kinderliteraturszene Münchens gibt, wird von der „Ellis-Kaut-Stiftung zur Förderung des Lesens und der Kinderliteratur“ gefördert.

Der Reihe nach IV: Claudia Lieb und Anke Dörrzapf
Samstag, 22. Februar, 15 Uhr

Die Kinderbuchautorin und Journalistin Anke Dörrzapf hat zusammen mit der Illustratorin und Grafikerin Claudia Lieb schon einige interessante Projekte verwirklicht. Eines davon wurde durch die Stiftung Buchkunst unter „die schönsten Bücher des Jahres 2009“ gewählt: Die wunderbaren Reisen des Marco Polo.

copyright: Gerstenberg

copyright: Gerstenberg

Es ist das Jahr 1271: Dem siebzehnjährigen Marco Polo steht eine abenteuerliche Reise bevor. Er wird über Arabien nach China reisen, um im Osten Handel zu treiben. Zu seinen unglaublichen Abenteuernhat Claudia Lieb, angeregt von der asiatischen und orientalischen Kunst, fantasievolle, farbenfrohe Bilder geschaffen. Sie und die Autorin stellen das Buch vor und plaudern aus der Werkstatt einer Autoren-lllustratoren-Freundschaft.

Flyer zur Veranstaltung

Eintritt: 3 € pro Person


Empfohlen ab 8 Jahren und für Erwachsene
Um Anmeldung wird gebeten unter:
Tel. 089-891211-60 oder E-Mail ausleihe@ijb.de

Nächster Termin:
Der Reihe nach V: Lieselotte Kinskofer. Samstag, 5. April 2014, 15 Uhr

Wir feiern den 51. Deutsch-Französischen Freundschaftstag – mit einer Lesung von Ahmed Kalouaz!

Am 22. Januar wird in der Blutenburg die Deutsch-Französische Freundschaft gefeiert: Das Institut Français lädt gemeinsam mit der Internationalen Jugendbibliothek und dem französischen Generalkonsulat zur Lesung mit dem französischen Autoren Ahmed Kalouaz ein!

© Editions du Rouergue (D.R.)

© Editions du Rouergue (D.R.)

In seinem Buch „Je préfère qu’ils me croient mort“ wird die Geschichte des 13-Jährigen Kounandi erzählt: Angestachelt von einem Talentscout bricht der fußballbegeisterte Junge aus seiner Heimat Mali nach Paris auf – vielleicht kann er ein gefeierter Fußballer werden? Kounandi ist jedoch nicht der Einzige, der diesen Traum hat.

Der Roman erzählt spannend und mit sprachlicher Intensität von Frankreich als Einwanderungsland und den Schattenseiten des Profifußballs.

Im Anschluss lädt der Generalkonsul Emmanuel Cohet alle Gäste zu einem kleinen Empfang. Die eingeladenen Schulklassen können sich an verschiedenen Infoständen über deutsch-französische Partnerschaften und Institutionen informieren.Flaggen_selbstgemalt_geschn (Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.)

PM: Matchball, Marathon und Mannschaftsgeist – neue Ausstellung

Plakat_SportaustellungFalls Sie auch mit dem guten Vorsatz ins neue Jahr gestartet sind, endlich wieder mehr Sport in Ihren Alltag zu integrieren, kommt hier ein guter Tipp – ganz ohne Muskelkater- und Verletzungsgefahr: Ein Besuch in der Ausstellung Matchball, Marathon und Mannschaftsgeist: Sport und junge Literatur, zu sehen ab Freitag, den 17. Januar 2014 in der Internationalen Jugendbibliothek.

Zum Auftakt liest der Münchner Autor Rudolf Herfurtner am Samstag, den 18. Januar 2014 um 15 Uhr aus seinem Kinderbuch „Der wasserdichte Willibald“.

Weitere Veranstaltungen wie z:B. Buchempfehlungsnachmittage für unterschiedliche Altersstufen sind in Planung. Mehr Information finden Sie in der angehängten Pressemeldung.

Sollten Sie einen längeren Beitrag planen, vermitteln wir Ihnen gerne ein persönliches „Warming up“ in der Ausstellung.

pm_sport.pdf

 Zur Ausstellung werden Workshops für Schulklassen angeboten: Schulklassenprogramm_Sport

Klappe zu!?

Schluss, aus, Ende. Till zieht die Zimmertür hinter sich zu und igelt er sich ein: Während draußen die Jahreszeiten ins Land gehen, die Freunde Abi machen und um die Welt reisen, klebt Till die Scheiben zu und schaltet den Rechner an. Er ist, bis auf Zettelchen mit Essenswünschen, nicht nur Tills einzige Verbindung zur Außenwelt, sondern auch der Hort, an dem er seine Utopie einer besseren Welt realisiert.

Tills soziale Interaktionen verlagern sich fast vollständig in den virtuellen Raum, was Eltern, Schwester, Freunde – erstaunlich lange verständnisvoll – schließlich doch sehr irritiert und wütend macht: Was soll das? Warum macht er das? Warum diese Isolation und dieser Wunsch und Wille, autark zu sein? Und ist Till bewundernswert konsequent oder doch eher kauzig, gar pathologisch?

Der Roman gibt keine eindeutigen Antworten. Das polyperspektivische Erzählen und die verschiedenen Tonlagen zwischen ironisch, ernsthaft und spöttisch, lösen die Verunsicherung nicht, die Tills radikales Experiment provoziert, sondern potenzieren sie, da durch die unterschiedlichen Sichtweisen grundlegende Definition von „richtig“ und „falsch“, „normal“ oder „unnormal“, „real“ oder „irreal“ stetig neu verhandelt werden. Doch gerade deshalb spiegelt die Form in ihrer Offenheit nicht allein Tills Auf-der-Suche-Sein und seine Verunsicherung wider, sondern auch sein Ringen um Kohärenz – welches wiederum die Eindrücke während der Lektüre antizipiert.
Kevin Kuhn: Hikikomori, Berlin Verlag, 224 S., 14,99

Die Veranstaltung ’17 Jahr – Adoleszenz im deutschsprachigen Jugendroman’ widmet sich der Frage, wie Adoleszenz literarisch gestaltet wird. Neben Kevin Kuhn nehmen auch Cornelia Travnicek und Rolf Lappert an der Veranstaltung teil.

Wer mehr über Cornelia Travnicek wissen möchte, kann seine Fragen beim ‘Meet n’ Tweet‘ am 20. Oktober stellen. #mnt