Phantasie ohne Grenzen – Lehrerfortbildung zu Michael Ende

Bei dem diesjährigen gemeinsamen Projekt mit dem Arbeitskreis Lese- und Literaturförderung drehte sich alles um den Kultautor Michael Ende und seine immer noch aktuelle Kinder- und Jugendliteratur.
Über die letzten Monate wurden die verschiedensten Literaturvermittlungsformen zu ausgewählten Büchern des Autors konzipiert, mit Schülern in der Praxis erprobt und schließlich in der Lehrerfortbildung „Die phantastischen Welten Michael Endes“ am 1. Juni vorgestellt. Dass der Kultautor weiterhin auf reges Interesse stößt, zeigte die Teilnehmerzahl von rund 35 Grund- und Mittelschullehrerinnen, die sogar bis aus Niederbayern zur Fortbildung angereist waren.
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Interkulturalität, Migration und Flucht in der Literaturvermittlung

Fortbildungsrückblick

img_2401Am 20.10.2016 waren wir zu Gast in Augsburg auf einer Fachtagung für Literatur- und Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt „interkulturelle Erziehung“. Ziel unseres Vortrags mit Workshop zum Thema „Interkulturalität, Migration und Flucht in der Literaturvermittlung. Praxisbeispiele und Buchtipps aus der Internationalen Jugendbibliothek“ war es, Dozenten für Literatur- und Medienpädagogik an bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik über die Arbeit der Internationalen Jugendbibliothek in Bezug auf Interkulturalität und Mehrsprachigkeit zu informieren. Weiterlesen

„Feuerprobe“ überstanden – LMU-Studierende zeigen was sie können!

Im Rahmen des Seminars „Krieg und Frieden im Bilderbuch“ erhielten 12 Studentinnen der LMU München die Möglichkeit, einen Workshop zur Ausstellung „Guten Tag, lieber Feind“, die derzeit bei uns gezeigt wird, eigenständig zu erarbeiten und durchzuführen. Mittels der Methode „Stationenarbeit“ wurde der Workshop zu dem Bilderbuch „Der dritte Bär“ gestaltet, an dem 22 Kinder einer zweiten Grundschulklasse teilgenommen haben.

DSC_0007Nachdem das Bilderbuch mithilfe eines Erzähltheaters vorgestellt und dazu passende Impulsfragen gestellt wurden, wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und besuchten nacheinander die einzelnen Stationen.

Die erste Station bot den Kindern die Möglichkeit, einen Ausschnitt des Bilderbuchs „Der dritte Bär“ akustisch darzustellen. Nach der inhaltlichen Einordnung der ausgewählten Textausschnitte wurden diese intensiv unter Berücksichtigung der Gefühle, der Geräusche und der Stimmung besprochen. Den Schüler(inne)n wurden Materialien zur Verfügung gestellt, die sie zur akustischen Umsetzung verwenden konnten. Nach einer DSC_0028kurzen Probe wurde die Szene aufgenommen und den Kindern vorgespielt.

An der zweiten Station war Kreativität gefragt. Aufgabe der Schüler und Schülerinnen war es, ein individuelles Ende für die Geschichte zu verfassen. Dafür sammelten sie mögliche Ideen und Einfälle für den Schluss der Geschichte, der im Bilderbuch weitest gehend offen bleibt. Nachdem diese geschrieben wurden, präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse und wählten ihre Lieblingsgeschichte aus.DSC_0020

Die dritte Station ermutigte die Schüler(innen) dazu, eigene Beobachtungen und Erlebnisse zum Thema „Ausgrenzung“ und „Umgang mit Fremden“ zu erzählen, auf Basis derer Comics von den Kindern erstellt wurden. Um die verschiedenen Szenen darzustellen, war von den Schüler(inne)n vor allem Perspektivenübernahme und Empathie gefragt. Die gemeinsam erstellten Comics durften die Schüler am Ende mit nach Hause nehmen.

Abschließend wurde der Workshop im Ausstellungsraum der IJB reflektiert und die Kinder teilten ihre gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse mit.

Die Seminarteilnehmerinnen und Dr. Burkard

Die Seminarteilnehmerinnen und Dr. Burkard

Praxisseminar: Ausgefallene Alphabet- und Zahlenbücher

Das Praxisseminar vom 18. April 2013 bot interessierten Bibliothekaren, Erziehern und Lehrern die Gelegenheit aktuelle und innovative Alphabet- und Zahlenbücher kennenzulernen und in Workshops kreative Vermittlungsarbeit selbst durchzuspielen.

In einer Führung mit den Kuratoren der Alphabetbuchausstellung (Jochen Weber und Claudia Söffner, IJB) und der Zahlenausstellung (Hilde Elisabeth Menzel, freie Rezensentin) konnten die Teilnehmer die Vielfalt und Originalität der ausgestellten Bücher entdecken.   Weiterlesen

Auftakt zum Projekt „Gegengelesen“

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Am 20. Februar besuchten gut 25 Lehrer die Lehrerfortbildung zum diesjährigen Projekt „Gegengelesen – die Buchempfehlungen The White Ravens im Praxistest“. Das Literatur- und Leseförderungsprojekt richtet sich ausschließlich an Mittelschulen. Diese Entscheidung wird von der Überzeugung getragen, dass gerade dort Leseförderungsprojekte wie Gegengelesen entscheidend und wichtig sind und oftmals vernachlässigt werden.
Unter dem Namen The White Ravens stellt die Internationale Jugendbibliothek jedes Jahr 250 literarisch herausragende Neuerscheinungen des internationalen Kinder- und Jugendbuchmarktes in einem Katalog vor, der von Verlagen, Bibliotheken und Buchhandlungen weltweit als unabhängige, qualitativ wertvolle Empfehlungsliste geschätzt wird. Die Schüler lesen in dem Projekt die Buchempfehlungen der Internationalen Jugendbibliothek „gegen“ und verfassen eigene Rezensionen dazu. Als eigentliche Zielgruppe ist ihre Meinung zu Büchern nicht weniger gefragt und wichtig als die der Lektoren und Buchkritiker. Weiterlesen