„Das ist Zauberei!“ Internationale Tagung, Workshops und Werkstattgespräch zur Eröffnung der neuen Wehrgangausstellung

24 Paar Kinderaugen sind auf Adolfo Serra gerichtet. Der spanische Illustrator malt für die Kinder der Jan-Amos-Comenius-Schule zum Abschluss des gemeinsamen Workshops ein Bild. Die Kinder schauen skeptisch auf die einfachen Striche auf dem weißen Blatt: Weiterlesen

PM: Die Illustratorin Lilo Fromm

Neue Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek
18. September 2017 bis 18. Februar 2018

Der goldene Vogel
Die Illustratorin Lilo Fromm

Vor 50 Jahren wurde Lilo Fromm für ihre farbenfrohen, traumverlorenen Illustrationen zu dem Grimm‘schen Märchen „Der goldene Vogel“ mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Mit kraftvollen, musikalischen Farbklängen brachte die Illustratorin in den sechziger Jahren einen frischen Ton in die Bilderbuchlandschaft und prägte eine Generation von Kindern, die mit ihren Bildern aufwuchsen.

Fast vergessen ist, dass Lilo Fromm auch eine hervorragende Zeichnerin ist, die den Charakter einer Figur mit wenigen Strichen witzig und treffend ins Bild setzt. Ebenso gekonnt beherrscht sie die detailliert ausgearbeitete Federzeichnung. Weiterlesen

Italienische Jugend-Jury in der IJB

Zehn junge italienischsprachige Jurymitglieder fanden sich zusammen, um ihren Favoriten für den italienischen Jugendliteraturpreis Premio Strega Ragazze e Ragazzi 11+ 2017 auszuwählen. Dieser Preis ist noch jung: er wird 2017 erst zum 2. Mal vergeben.

008 Weiterlesen

Letterally different – travelling exhibition in Slovenia

Our travelling exhibition „Letterally different“ was shown in Koper, Slovenia.
We cordially thank Urška Bonin for her report!

Unusual alphabet books from around the world
6.10.2014 – 7.11.2014

The entire exhibition was exposed in two separate departments of the Srečko Vilhar Public Library of Koper, Slovenia, namely the Children and Adolescents department and Adult readers department between the 6th of October and the 7th of November 2014. All of the books were exposed in glass showcases, so none of them were open to touch to the general public. However we organised many guided tours where children could browse the books under supervision. Weiterlesen

Buch auf, Film ab: Vilja und die Räuber

Video

Beim Osterferientermin von „Buch auf, Film ab!“ ging es ganz schön wild zu. Diesmal haben wir uns nämlich mit dem Buch „Vilja und die Räuber!“ der finnischen Autorin Siri Kolu beschäftigt. In dem entstandenen Film bekommt man einen Eindruck von dem wilden Räuberleben, in das Vilja unverhofft hineingerät.
Die Autorin Siri Kolu könnt ihr übrigens live bei uns beim White Ravens Festival (19. – 24. Juli 2014) erleben.

„Buch auf, Film ab!“ ist ein kostenloses Programm für Kinder ab 10 Jahren.

Nächste Termine:

13. Mai
17. Juni (Pfingstferien)
15. Juli

Jeweils 15.30 – 18 Uhr in der Ausleibibliothek.

Anmeldung unter: 089/89121149 oder leuthe@ijb.de

Programmvorschau März 2014

Ausstellungen
Neu! 15. März bis 27. April 2014
Amerika2Knuffle Bunny Meets Rosa Parks / Knuffelhase trifft Rosa Parks
Preisgekrönte amerikanische Bilderbücher aus der Sammlung Lawrence R. Sipe. Bilderbücher aus den USA sind in deutschen Kinderzimmern schon lange heimisch. Wanderten Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts Bilderbuchhelden wie Maurice Sendaks Wilde Kerle, Eric Carles Raupe Nimmersatt oder Dr. Seuss’ Katze mit Hut ein, so amüsieren sich Kinder heute über Ian Falconers selbstbewusstes Schwein Olivia, Mo Willems bedauernswerten Knuffelhasen oder die spitzbübischen Gute-Nacht-Geschichten von Peggy Rathmann. Weiterlesen

Programmvorschau Februar 2014

Ausstellungen
Neu! Seit 18. Januar bis 2. November 2014
Plakat_SportaustellungMatchball. Marathon und Mannschaftsgeist – Sport und junge Literatur
Mit Blick auf die großen internationalen Sportereignisse in 2014 haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Internationalen Jugendbibliothek die Frage gestellt: Wie sportlich ist eigentlich die Kinder- und Jugendliteratur? Worum geht es in den Fußballromanen, Wettkampfgeschichten und Läuferbiografien aus aller Welt? Was wollen diese Bücher ihren Lesern erzählen? Insgesamt 80 Bücher aus allen Kontinenten wurden exemplarisch aus der umfangreichen internationalen Sammlung der Bibliothek für die Ausstellung ausgewählt. In bester Dramentradition bieten sie spannungsgeladenes Lesefutter ums Gewinnen und Verlieren, Kämpfen und Scheitern. Sie thematisieren Kompetenzen wie Zusammenhalt und Teamgeist, Durchsetzungskraft und Durchhaltevermögen. Weiterlesen

Ein bunter Vormittag im Granatapfelland: Anaarestan!

Ein grauer, deutscher Dezembermorgen: klirrende Kälte, eingemummte Menschen – und der Bus kommt natürlich zu spät! Die 1.Klasse einer Münchner Grundschule hatte an diesem Tag nur eines als Ziel: dem Winter entfliehen – ins bunte Anaarestan – GRANATAPFELLAND!

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Gastblogbeitrag von Victor (15) zum James Krüss Preis: Literarische Verwandtschaft

Joke van Leeuwen erhält den ersten James-Krüss-Preis – die Gemeinsamkeiten sind nicht zu übersehen

„Eigentlich lebe ich ja noch eine ganze Weile über mein Tod hinaus […] als Figur. In Dir! Und in den Büchern.“, schrieb James Krüss in seinem Kinderbuch Mein Urgroßvater, die Helden und ich. Dieses Zitat hat ohne Zweifel nicht nur für das Buch, sondern auch für den Autor eine tiefere Bedeutung. Als einer der wenigen Schriftsteller, als einer der wenigen glücklichen Künstler, die mit ihrem Lebenswerk den Tod bei weitem überdauern, ist James Krüss auch heute noch präsent.

Deutlich wurde das wieder einmal am 04. Juli in Schloss Blutenburg, als zum ersten und sicherlich nicht letzten Mal der James-Krüss-Preis verliehen wurde. Joke van Leeuwen ist die Erste in der Reihe der Preisträger. Eine Reihe, die alle zwei Jahre um einen Schriftsteller ergänzt werden soll. Die niederländische Autorin, Illustratorin und Kabarettistin Joke van Leeuwen wurde 1952 in Den Haag geboren und ganz unabhängig davon, dass ihre zahlreichen, vielfältigen und liebevollen Bücher den Preis mehr als verdient machen, könnte man auch sagen: Joke van Leeuwen passt perfekt in den Rahmen des James-Krüss-Preises.

Ausschlaggebend sind dafür in erster Linie zwei Gründe. Auf der einen Seite sind da die Parallelen zum Preisnamensgeber James Krüss. Beide Schriftsteller sind

hingebungsvoll und bedingungslos den jüngeren Lesern, den Kindern zugewandt. Ihre Bücher beschenken und würdigen auch schon kleinere Kinder. Das beste Beispiel ist Joke van Leeuwens 2012 in Deutschland veröffentlichtes Buch Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor, das derzeit auch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist. Die Autorin leugnet den Krieg nicht, sie macht ihn gezielt zum Thema. Sie beschönigt nicht, schafft den beeindruckenden Spagat zwischen Realität und geschützter Kindheit. Eine weitere Gemeinsamkeit mit James Krüss, ein Talent, das die beiden teilen, ist das Spiel mit der Sprache. Die besonderen Formulierungen, die sie zu „Wortkünstlern“ machen.

Auch die Jury des James-Krüss-Preises erwähnt diese Parallelen. In der Preisbegründung heißt es: „Jedes ihrer Bücher ist ein kleines Gesamtkunstwerk. Die Autorin und Illustratorin beherrscht grandios sprachliche und visuelle Mittel. […] Wie bei James Krüss zeichnet sich ihr Werk durch ein hohes Sprach- und Formengefühl, durch eine metaliterarische Qualität der Texte, in denen sie den Möglichkeitsraum von Literatur fantasievoll durchwandert, und durch eine große Sympathie für ihre kindlichen Protagonisten aus. […] Ihre Bücher besitzen eine gesellschaftskritische Tiefe […]. Auch darin zeigt sich die literarische Verwandtschaft Joke van Leeuwens mit dem Namensgeber des Preises James Krüss.“

Ein weiteres Begehren des Preises ist der internationale Aspekt, der einen hohen Stellenwert hat. Das ist der zweite Grund, den ich anführen möchte: Joke van Leeuwen ist nicht nur in ihrem eigenen Land von Bedeutung, nicht nur in unserem Land von Bedeutung, sondern auch in etlichen weiteren. Im Sinne dieser Internationalisierung ist es auch mehr als angebracht, die beiden Übersetzerinnen, Hanni Ehlers und Mirjam Pressler, zu würdigen und auch mit dem James-Krüss-Preis auszuzeichnen. Immerhin haben wir es ihnen zu verdanken, dass wir überhaupt teilhaben können an Joke van Leeuwens Büchern.

Mehr oder minder subtil erreicht der Preis noch ein weiteres Ziel und damit wären wir wieder bei dem Zitat am Anfang. Der James-Krüss-Preis erhält die Erinnerung an den Schriftsteller und Dichter, er verlangt die Auseinandersetzung mit ihm als Mensch und mit seiner Literatur. James Krüss verdient diese Auseinandersetzung, die einen großen Teil der Preisverleihung einnimmt. Das ist die Intension der Erbengemeinschaft, die den Preis ermöglicht hat und bereits 2001 seinen schriftstellerischen Nachlass der Stadt München überlassen hat; der umfangreiche Nachlass, der seitdem im James-Krüss-Turm in Schloss Blutenburg ausgestellt ist.

Der Abend der Preisverleihung gestaltet sich kurzweilig: Zwischen diversen Ansprachen und Musikstücken von Ardhi Engl liest auch Thorsten Krohn eine geniale Stelle aus einem von James Krüss’ Werken vor, Frau Sybil Gräfin Schönfeldt hält eine bewegende Lobesrede und Joke van Leeuwen, die trotz der zahlreichen Auszeichnungen, die sie bereits erhalten hat, kein bisschen überheblich sondern herzlich und zutiefst sympathisch ist, bedankt sich in erstaunlich gutem Deutsch für den Preis. Sie strahlt über das ganze Gesicht.

Es folgt der Empfang in lockerer Atmosphäre. Preisträgerinnen und Jurymitglieder mischen sich unter die Zuschauer. Alles ist hergerichtet, für Verpflegung ist gesorgt. Schloss Blutenburg ist eine beeindruckende Kulisse und ein angemessener Rahmen für die Preisverleihung. Während die einen sich in Gespräche vertiefen, gratulieren und diskutieren, erkunden andere das schöne Gelände. An den Wänden hängen einige sehr gelungene Illustrationen von Joke van Leeuwen in großen Bilderrahmen. Die meisten sorgen für herzliches Lachen, manche regen auch zum Nachdenken an. Bücher von Joke van Leeuwen liegen zum Verkauf aus und die Autorin signiert sie freundlich.

Das Leben der 1952 geborenen Joke van Leeuwen und das Leben des 1997 verstorbenen James Krüss überschneiden sich um 45 lange Jahre. Ihre Literatur trifft bei diesem Preis aufeinander; aber auch auf zahlreichen anderen Wegen.

Victor Sattler ist 15 Jahre alt und geht in die 10. Klasse. Er interessiert sich für Literatur und Journalismus, geht Rudern und produziert eigene Kurzfilme.

JL 2.0 – Wie lief die Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendlichen?

Der Kern der Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke“ war die Kommunikation von Jugendlichen über Jugendliteratur im Social Web anzuregen und eine aktive Projektbeteiligung anzuregen. Damit soll das Potential sozialer Netzwerke für eine kulturelle Bildungsarbeit ausgewertet werden. Im Moment sind wir, direkt nach dem Festival noch in der Auswertung der Studienergebnisse. Allerdings kann an dieser Stelle bereits ein Einblick über die Zusammenarbeit mit Lehrern, Schülern und Jugendlichen geben werden.

Welche Strategien und Vorgehensweisen haben wir genutzt, um Jugendliche zwischen 13-20 Jahren für eine Projektbeteiligung zu gewinnen? Wie sind die Strategien und Vorgehensweisen sind im Nachhinein zu bewerten?

Bekanntmachung über Printprodukte: Bei einer ersten Vorgehensweise, versuchten wir über Printprodukte die Bekanntheit des Projektes zu steigern. Hergestellt und verbreitet wurden Visitenkärtchen mit „Follow the White Raven…“ (mit QR-Code), so wie Abrisszettel „Buchfans 2.0 gesucht“, die Neugierde auf das Projekt wecken sollten. Diese Hilfsmittel sind sowohl digital – auf unseren Social Web Kanälen – als auch postalisch an Jugendzentren, Schulen, Bibliotheken und persönlichen Kontakten gestreut worden.

Wie erfolgreich waren diese Vorgehensweise? Anhand der Anklick-Zahlen auf unseren Blogbeiträgen konnte nachvollzogen werden, dass das Projekt durch diese Versandaktion mehr Bekanntheit erlangt hat und von immer mehr Leuten verfolgt wurde. Kontaktiert haben uns anfänglich allerdings vor allem Interessierte, die altersbedingt nicht mehr oder (mit Ihren Kindern) noch nicht zu der angesprochenen Zielgruppe gehörten. Natürlich waren all diese neuen Kontakte gewinnbringend und die positiven Reaktionen erfreulich. Allerdings hatten wir nach der Verbreitung der Printprodukte noch nicht das Vorhaben mehr Jugendliche für eine direkte Teilhabe zu gewinnen erreicht.

Lehrerfortbildung: Auch in einer Lehrerfortbildung (am 14. Juni) zum Thema „Literarische Vermittlungsarbeit mit Schulklassen“ wurden neben anderen Formen der Vermittlungsarbeit, das Projekt vorgestellt. In verschieden Beispielen bekamen die Lehrer Anregungen dafür, wie und in welcher Form sie mit der Klasse teilhaben können – von Blogbeiträgen, Buchtrailern, Facebook-Diskussionen, oder dem Angebot ein tweet-Up mit einem Autor zu machen. Neugierde aber auch Skepsis und Misstrauen gegenüber dem Thema Social Media war von Seiten der Lehrer gleichermaßen zu spüren.

Persönliche Kontaktaufnahme: So richtig in Gang kam die Beteiligung von Jugendlichen am Projekt über die direkte Kontaktaufnahme mit Lehrern und Schulklassen. Die Lehrer, die bei der Anmeldung zu einer Lesung beim Festival Interesse für eine Projektbeteiligung bekundet hatten, wurden von uns persönlich kontaktiert. Für viele war die Einbindung von Schülern in ein Social Web Projekt und der Beteiligung als Gastblogger etwas ganz fremdes und „abtraktes“. Wir merkten daher schnell, dass für viele Lehrer ganz konkrete Beispiele und Anregungen an Beiträgen und Beteiligungsformen nötig sind. Schönerweise entwickelten sich über persönliche Kontakte, Treffen und Telefonate spannende Beteiligungen am Projekt und wurden konkrete Anregungen von unserer Seite auf interessante und vielseitige Weise umgesetzt.

Beispiele:

Eine der schönsten Beispiele für eine Projektbeiteiligung ist die Zusammenarbeit mit der Lehrerin Annabelle Staples, die mit der 9c der Situlischule (einer Mittelschule) ein Videotagebuch in Vorbereitung zur Lesung mit Nils Mohl machte, das jeden Tag auf der Festival-Facbook-Seite gepostet wurde. Da der Autor selber auf Facebook aktiv ist, konnte so schon vor der Lesung ein direkter Austausch zwischen den jungen Lesern und dem Autor stattfinden. Bei der Lesung in der Internationalen Jugendbibliothek gab es dann ein freudiges „analoges“ Kennenlernen. Zudem führten die Schüler ein Interview, das auch per Video aufgenommen und online gestellt wurde. Der Autor war so begeistert von der Klasse, dass er am nächsten Tag als kleines Dankeschön der Klasse einen ganz persönlichen Besuch im Unterricht abstatte.

Auch mit dem Max-Planck-Gymnasium ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit. Nachdem der Deutschlehrer Lorenz Reichenbach auf unser Projekt aufmerksam wurde, setzte er sich mit uns in Verbindung, denn wie es der Zufall wollte, behandelte er gerade mit seiner 7. Klasse das Thema Blogs und soziale Netzwerke. Ein besonders Highlight war es für das Webteam in die Schule eingeladen zu werden und im Unterricht über das Projekt zu informieren und mit den Schülern über die Vorteile und Risiken von sozialen Netzwerken wie Facebook zu diskutieren. Im Anschluss an unseren Besuch verfassten die Schüler die verschiedensten und allesamt beeindruckenden Beiträge – von Buchtipps oder Reflektionen zum Thema Soziale Netzwerke.

Mit dem Kurt-Huber-Gymnasium München hatte sich über die engagierte Lehrerin Eva Nonnenbroich ebenfalls eine tolle Projektbeteiligung entwickelt. Bei einem Besuch der von ihr geleiteten Literaturkritik-AG lernten wir die Kids persönlich kennen und konnten uns mit den jungen Literaturexperten austauschen. Viele interessante Buchtipps von Jugendlichen für Jugendliche sind so bereits Wochen vor dem Festival auf dem White Ravens Blog und in den sozialen Netzwerken gepostet worden. Beim Festival selber hatte die Gruppe ein Interview mit der französischen Autorin Anne-Laure Bondoux vorbereitet. Dabei gab es eine schöne innerschulische Kooperation mit dem Französischkurs, der das Interview für die Gruppe auf Französisch führte und zusammen mit der Lehrerin rückübersetzte!

Jugendliche Gastblogger unabhängig von Schulen

Sehr erfreulich ist, dass sich beim Projekt auch unabhängig von Schulklassen Jugendliche am Projekt beteiligt haben. So schrieb beispielsweise Paulina über ihre Eindrücke bei der Lesung mit Jutta Richter. Die jungen Autorinnen zwischen 15-20 Jahren aus der Autorenwerkstatt der Internationalen Jugendbibliothek beteiligten sich mit eigenen literarischen Texten zum Bild des weißen Raben. Und Eleonora (13) die aus Italien kommt und die Bibliothek zusammen mit ihrer Mutter besucht, hat ihre Eindrücke vom Eröffnungsfest in einem Video festgehalten. Einen ganz fleißigen Gastblogger hatten wir mit Andrei Craciunescu (18) gefunden. Er besuchte gleich drei der Veranstaltungen: die Abendveranstaltung mit Uri Orlev und Mirjam Pressler, den Abend im Import Export mit Nils Mohl und eine spanischsprachige Lesung mit Daniel Nesquens. Zu jeder der Veranstaltung schrieb er Blogbeiträge über seine Eindrücke und Gedanken zur Veranstaltung. Bei der spanischen Lesung verfasste er den Beitrag sogar auf Spanisch!

 

Resümee

Zusammenfassend kann erfreulicherweise festgestellt werden, dass es gelungen ist Jugendliche sowohl über Schulklassen, als auch unabhängig von Schulen für eine aktive Teilhabe am Projekt zu gewinnen. Bei den verschiedenen Vorgehensweisen, die beschriebenen wurden, bleibt festzuhalten, dass gerade bei einer für Lehrer noch fremden und neuen Art der Literaturvermittlung und der oftmals verbreiteten Skepsis gegenüber dem Social Web, der direkte und persönliche Kontakt zu Lehrern unumgänglich ist. Mit der Bekanntmachung des Projekts über Printprodukte und einem allgemeinen Aufruf zur Beteiligung war es daher noch lange nicht getan.

Wir freuen uns über alle Beiträge von Jugendlichen, die im Rahmen des Projekts entstanden ist und möchten uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Lehrern, Schulklassen und jugendlichen Gastbloggern herzlich bedanken!

Das Webteam Petra Wörsching und Tanja Leuthe