Veranstaltungshinweis

Die James Krüss Erbengemeinschaft und die Internationale Jugendbibliothek laden ein zur Verleihung des

James Krüss Preises für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2019
an Frida Nilsson und zur Würdigung ihrer Übersetzerin Friederike Buchinger

am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, um 19.30 Uhr
in der Internationalen Jugendbibliothek.

JamesKrüssPreis_LogoDer James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur wird alle zwei Jahre in Gedenken an den Sprachkünstler und Weltbürger James Krüss vergeben. Preisstifter ist die James Krüss Erbengemeinschaft. Mit dem Preis wird das Werk eines lebenden Kinder- und Jugendbuchautors ausgezeichnet, das durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen, Formenvielfalt und Humanität überzeugt.

Mit dem James Krüss Preis 2019 wird die schwedische Autorin Frida Nilsson ausgezeichnet. Sie beherrscht viele Spielarten des Humors und widmet sich in lakonisch-heiterem Ton den großen sozialen Fragen unserer Zeit. Wie James Krüss ist Frida Nilsson eine begnadete Erzählerin und eine Meisterin der spannenden Dramaturgie.

Im Rahmen der Preisverleihung am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, wird auch Frida Nilssons Übersetzerin Friederike Buchinger gewürdigt, die alle Romane der schwedischen Autorin ideen- und fantasiereich ins Deutsche übertragen hat.

Die Laudatio hält Eva-Maria Magel, Germanistin und Redakteurin der FAZ.

Für die musikalische Umrahmung sorgt das Jazzduo Pfeifer/Wegman.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung über Tel. 089/891211-0 oder per E-Mail an: anmeldung@ijb.de wird gebeten.

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PM: James Krüss Preis 2019 geht an Frida Nilsson

Auch ihre Übersetzerin Friederike Buchinger wird geehrt.

Auszug aus der Jurybegründung:

Die schwedische Autorin Frida Nilsson ist eine Ausnahmeerscheinung der modernen Kinderliteratur. Die Achtung vor dem Kind und seinem Weltbild, das Gespür für seine Verletzlichkeit sowie ein unverbrüchlicher Gerechtigkeitssinn sind Aspekte, die Frida Nilssons Werk kennzeichnen. In ihren Geschichten reichert sie einen radikal sozialkritischen Realismus mit fantastischen Verfremdungseffekten an. Damit steht sie in der schwedischen Erzähltradition Astrid Lindgrens, die sie erneuert und ins 21. Jahrhundert überführt. Ihr Humanismus und ihr klares Bekenntnis zur Kindheit als einem autonomen Freiheitsraum machen sie zu einer würdigen Preisträgerin im Namen von James Krüss.

(c) Mia Carlsson

Wie James Krüss ist Frida Nilsson eine begnadete Erzählerin und eine Meisterin der spannenden Dramaturgie. Sie beherrscht viele Spielarten des Humors […] und widmet sich in lakonisch-heiterem Ton den großen Fragen der Zeit. […] In ihren Kinderbüchern verbinden sich Weltentdeckerglück, Neugier und die Ahnung von dem aufziehenden Ernst der Erwachsenenexistenz. Konsequent aus der Weltsicht des Kindes erzählt,bleibt das Leben der Erwachsenen rätselhaft und undurchschaubar.

Mit Frida Nilsson wird ihre deutsche Übersetzerin Friederike Buchinger ausgezeichnet, die alle Romane der schwedischen Autorin ins Deutsche übersetzt hat. Diese erscheinen im Gerstenberg Verlag.

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, um 19.30 Uhr in der Internationalen Jugendbibliothek statt,

Die Preisträgerin und ihre Übersetzerin werden anwesend sein.

Zum Preis

Der JamesKrüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur wird alle zwei Jahre vergeben. Mit dem Preis wird das Werk eines Kinder- und Jugendbuchautors ausgezeichnet, das durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen, Formenvielfalt und Humanität überzeugt. Im Falle eines ausländischen Preisträgers wird der Preis auch für die deutschsprachige Übersetzung seines Werkes vergeben. Stifter des Preises ist die James Krüss Erbengemeinschaft, die ihn 2012 ins Leben rief und die Internationale Jugendbibliothek mit der Durchführung des Preises beauftragt hat. Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur ist mit 8.000 Euro dotiert.

Bisherige Preisträger

2013: Joke van Leeuwen (Autorin) / Hanni Ehlers und Mirjam Pressler (Übersetzerinnen)

2015: Frank Cottrell Boyce (Autor) / Salah Naoura (Übersetzer)

2017: Andreas Steinhöfel

Die Jurymitglieder 2018/2019

Robert Elstner, Christiane Raabe, Ralf Schweikart, Tilman Spreckelsen und Emer O’Sullivan

„Es ist nicht übertrieben, dass Sie gerade einen sehr glücklichen Menschen vor sich sehen“

Der Autor Andreas Steinhöfel erhält den James Krüss Preis 2017

Andreas Steinhöfel erhielt am 29. Juni 2017 in der Internationalen Jugendbibliothek den James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2017 – ein Rückblick auf die Festveranstaltung:

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Pressefrühstück 2017

Wie schon in den Vorjahren möchten wir Sie auch heuer wieder in gemütlicher Runde über das geplante Programm 2017 informieren. Im Namen von Frau Dr. Raabe lade ich Sie deshalb herzlich ein zum Pressefrühstück in der Internationalen Jugendbibliothek am Donnerstag, den 2. Februar 2017.

Um 11 Uhr haben Sie die Möglichkeit, einen Blick in das komplett sanierte und gereinigte Büchermagazin zu werfen, das nach gut sechs Jahren nun endlich in neuem Glanz erstrahlt. Im Anschluss an die kleine Führung, etwa gegen 11.30 Uhr, würden wir Ihnen dann bei Weißwurst und Butterbrezn kurz und knapp ausgewählte einiges über die Höhepunkte unseres Jahresprogramms erzählen, z.B.

  • über Wissenschaftler, die kontrovers über Teile unserer Sammlung diskutieren (Hans-Baumann-Tagung am 17. Februar / Download Flyer)
  • über Bücher die von Büchern erzählen (neue Ausstellung ab Ende Februar!)
  • über Prominente, die von den Büchern ihrer Kindheit erzählen (neue Veranstaltungsreihe!)
  • über Autoren, die so toll schreiben, dass sie mit dafür mit Preisen ausgezeichnet werden (James-Krüss-Preisverleihung am 29. Juni!)
  • und über all das, was wir unseren Besuchern sonst noch so zu bieten haben  – den Tag der offenen Tür, eine Lyrikmatinee, ein Märchenfest und noch vieles mehr

Gerne stellen wir uns Ihren Fragen, Anregungen und Ideen dazu.

Wir hoffen, dass Sie dabei sind! Zur besseren Planung bitten wir um kurze Rückmeldung:
carolagaede@ijb.de

PM: James Krüss Preis 2017 geht an Andreas Steinhöfel

Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2017 geht an den Autor Andreas Steinhöfel

Die Begründung der Jury
„Die Mitte der Welt, Dirk und ich, Rico, Oskar und die Tieferschatten: Mit seinen Romanen, die von staunenswerter Leichtigkeit, Originalität und Intensität geprägt sind, nimmt Andreas Steinhöfel seit vielen Jahren einen festen Platz in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur ein. Sein Werk setzt dort Maßstäbe, führt es doch vor, wie durch intensive Arbeit am Material Sprache und im Bewusstsein der erzählerischen Traditionslinien eine ganze Literatur weiterentwickelt werden kann. Nicht nur darin knüpft Steinhöfel an James Krüss an, dessen Protagonist Boy mit seinem Urgroßvater eine produktive Sprachskepsis zeigt, die Steinhöfels Rico zutiefst vertraut ist und dem wir wiederum Wortschöpfungen wie „Fundnudel“ und „Herzgebreche“ verdanken. Auch die Weltoffenheit und Toleranz, die das Werk von James Krüss prägen, ist den Romanen Steinhöfels eingeschrieben, die in zahlreichen übersetzten Ausgaben vorliegen und deren Autor auch als Übersetzer ins Deutsche wirkt. Weiterlesen

James Krüss Preis 2017

In Gedenken an den Autor, Sprachkünstler und Weltbürger James Krüss hat die James Krüss Erbengemeinschaft 2013 den James Krüss Preis ausgelobt. 2017 wird er bereits zum dritten Mal verliehen. Dieser Preis ergänzt das Spektrum an Preisen und Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur im deutschsprachigen Raum um einen weiteren Aspekt. Mit der Auszeichnung soll das Werk eines lebenden Kinder- und Jugendbuchautor gewürdigt und gefördert werden, dessen Texte sich durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen und Weltoffenheit auszeichnen und darin eine Parallele zum Krüss’schen Werk erkennen lassen. Weiterlesen

James Krüss Preis: Jurymitglied Tilman Spreckelsen

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(c) Birgit Meixner

Tilman Spreckelsen (Jahrgang 1967) studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und ist heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er hat verschiedene Anthologien ediert und ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei Fischer. Für seinen ersten Kriminalroman ›Das Nordseegrab‹ wurde er mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum 2014 ausgezeichnet.

Für den James Krüss Preis 2017 ist er erstmalig in der Jury vertreten.