„Es ist nicht übertrieben, dass Sie gerade einen sehr glücklichen Menschen vor sich sehen“

Der Autor Andreas Steinhöfel erhält den James Krüss Preis 2017

Andreas Steinhöfel erhielt am 29. Juni 2017 in der Internationalen Jugendbibliothek den James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2017 – ein Rückblick auf die Festveranstaltung:

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Pressefrühstück 2017

Wie schon in den Vorjahren möchten wir Sie auch heuer wieder in gemütlicher Runde über das geplante Programm 2017 informieren. Im Namen von Frau Dr. Raabe lade ich Sie deshalb herzlich ein zum Pressefrühstück in der Internationalen Jugendbibliothek am Donnerstag, den 2. Februar 2017.

Um 11 Uhr haben Sie die Möglichkeit, einen Blick in das komplett sanierte und gereinigte Büchermagazin zu werfen, das nach gut sechs Jahren nun endlich in neuem Glanz erstrahlt. Im Anschluss an die kleine Führung, etwa gegen 11.30 Uhr, würden wir Ihnen dann bei Weißwurst und Butterbrezn kurz und knapp ausgewählte einiges über die Höhepunkte unseres Jahresprogramms erzählen, z.B.

  • über Wissenschaftler, die kontrovers über Teile unserer Sammlung diskutieren (Hans-Baumann-Tagung am 17. Februar / Download Flyer)
  • über Bücher die von Büchern erzählen (neue Ausstellung ab Ende Februar!)
  • über Prominente, die von den Büchern ihrer Kindheit erzählen (neue Veranstaltungsreihe!)
  • über Autoren, die so toll schreiben, dass sie mit dafür mit Preisen ausgezeichnet werden (James-Krüss-Preisverleihung am 29. Juni!)
  • und über all das, was wir unseren Besuchern sonst noch so zu bieten haben  – den Tag der offenen Tür, eine Lyrikmatinee, ein Märchenfest und noch vieles mehr

Gerne stellen wir uns Ihren Fragen, Anregungen und Ideen dazu.

Wir hoffen, dass Sie dabei sind! Zur besseren Planung bitten wir um kurze Rückmeldung:
carolagaede@ijb.de

PM: James Krüss Preis 2017 geht an Andreas Steinhöfel

Der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur 2017 geht an den Autor Andreas Steinhöfel

Die Begründung der Jury
„Die Mitte der Welt, Dirk und ich, Rico, Oskar und die Tieferschatten: Mit seinen Romanen, die von staunenswerter Leichtigkeit, Originalität und Intensität geprägt sind, nimmt Andreas Steinhöfel seit vielen Jahren einen festen Platz in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur ein. Sein Werk setzt dort Maßstäbe, führt es doch vor, wie durch intensive Arbeit am Material Sprache und im Bewusstsein der erzählerischen Traditionslinien eine ganze Literatur weiterentwickelt werden kann. Nicht nur darin knüpft Steinhöfel an James Krüss an, dessen Protagonist Boy mit seinem Urgroßvater eine produktive Sprachskepsis zeigt, die Steinhöfels Rico zutiefst vertraut ist und dem wir wiederum Wortschöpfungen wie „Fundnudel“ und „Herzgebreche“ verdanken. Auch die Weltoffenheit und Toleranz, die das Werk von James Krüss prägen, ist den Romanen Steinhöfels eingeschrieben, die in zahlreichen übersetzten Ausgaben vorliegen und deren Autor auch als Übersetzer ins Deutsche wirkt. Weiterlesen

James Krüss Preis 2017

In Gedenken an den Autor, Sprachkünstler und Weltbürger James Krüss hat die James Krüss Erbengemeinschaft 2013 den James Krüss Preis ausgelobt. 2017 wird er bereits zum dritten Mal verliehen. Dieser Preis ergänzt das Spektrum an Preisen und Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur im deutschsprachigen Raum um einen weiteren Aspekt. Mit der Auszeichnung soll das Werk eines lebenden Kinder- und Jugendbuchautor gewürdigt und gefördert werden, dessen Texte sich durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen und Weltoffenheit auszeichnen und darin eine Parallele zum Krüss’schen Werk erkennen lassen. Weiterlesen

James Krüss Preis: Jurymitglied Tilman Spreckelsen

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(c) Birgit Meixner

Tilman Spreckelsen (Jahrgang 1967) studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und ist heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er hat verschiedene Anthologien ediert und ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei Fischer. Für seinen ersten Kriminalroman ›Das Nordseegrab‹ wurde er mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum 2014 ausgezeichnet.

Für den James Krüss Preis 2017 ist er erstmalig in der Jury vertreten.

James Krüss Preis: Jurymitglied Ralf Schweikart

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Ralf Schweikart

Ralf Schweikart studierte Germanistik am Institut für Jugendbuchforschung, Soziologie und Kulturanthropologie in Frankfurt am Main. Seit vielen Jahren schreibt er Beiträge und Rezensionen für Publikums- und Fachzeitschriften, ist als Referent tätig und u.a. Jurymitglied bei den Besten 7 und beim Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis.

Für den James Krüss Preis 2017 ist er erstmalig in der Jury vertreten.

James Krüss Preis 2015: Hummerklippen und Wüstenwind

Eindrücke von einer Preisverleihung von Salah Naoura

Eins steht gleich bei unserer Ankunft fest: Die Verleihung des James-Krüss-Preises ist eine heiße Angelegenheit, denn an diesem Donnerstag Anfang Juni liegt Schloss Blutenburg unter einer Glocke aus brütender Saharaluft, ein Hoch aus Afrika, das soeben Süddeutschland passiert. Ein Hoch auf Frank Cottrell Boyce sozusagen, was bestens passt, weil ihm an diesem Tag der James-Krüss-Preis für sein Werk verliehen wird (und mir als Übersetzer mit, was mich freut und ehrt). Weiterlesen