Fellowship Program 2021 (Part 3)

Before we start with the new year and more outstanding young academic professionals to come, we look back at our last international guests in 2021. We are so grateful that we were able to welcome so many fellows this year – despite still struggling with the ongoing pandemic. Overall, 17 fellows from 14 countries visited us in 2021. Thank you to every single one of you! Weiterlesen

Fellowship Program 2021 (Part 2)

We continue with introducing our fellows from 2021 and try to give the world an insight on the amazing articles, dissertations and books our guests research on during their stay at the International Youth Library.

Dorota Sadowska (Poland)

Dorota Sadowska from Warsaw, Poland, always loved reading books since she was a little child. Therefore, it is no surprise that she named her dog “Fizia“ which is the polish name for “Pippi (Longstocking)“. Dorota even says that Fizia is just as stubborn, idiosyncratic and wild as the original Pippi. Usually Dorota works and teaches at the University of Warsaw, where she also studied German. She already visited the International Youth Library in the summer of 2019 after finding out about the wide range of children’s and youth literature displayed here through the internet. Weiterlesen

Fellowship Program 2021 (Part 1)

In 2020 out of 18 invited guests only four were able to visit us due to the pandemic. With that in mind the International Yout Library was more than happy to reopen it’s doors for the first fellowship recipients in 2021. Just as the previous years we were looking forward to the new guests, exciting topics and interesting conversations.

Mateusz Swietlicke (Poland)

mattheuz-1Mateusz Swietlicke from Poland is an Assistant Professor at the University of Wrocław where he teaches at the Institute of English Studies.
From February until April 2021, Mateusz came to the International Youth Library to research for his book about Memory and the images of Eastern Europe in Canadian historical fiction, published after the year 1991. Weiterlesen

Das Erich Kästner-Forschungsarchiv des Sammlers und Bibliographen Johan Zonneveld

von Jutta Reusch

Dr. Johan Zonneveld hat in seiner 50 Jahre umfassenden Arbeit über Erich Kästner ein umfangreiches Forschungsarchiv zu Erich Kästner und dessen Werk aufgebaut, das ihm vor allem auch als Basis für die Erstellung seiner großen Kästner-Bibliographie diente: „Bibliographie Erich Kästner. Mit einer ausführlichen Zeittafel und zahlreichen Fotos von Stationen seines Lebens und den literarischen Schauplätzen“ (erschienen in 4 Bänden 2011 und 2021 beim Aisthesis-Verlag).

Dieses Forschungsarchiv hat er nun im Sommer 2021 an die Stiftung Internationale Jugendbibliothek übergeben, die diese vielfältige Sammlung für die Kästner-Forschung zugänglich machen wird.

Zu dem Kästner-Forschungsarchiv von Johan Zonneveld gehört eine Sammlung von Büchern von und über Erich Kästner, Artikel über Kästner, Kopien (Primär- und Sekundärliteratur, darunter auch Kopien von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln von Erich Kästner), Kopien von Briefen und Dokumenten aus dem Nachlass Kästners, Fotos von Orten, an denen Kästner lebte oder sich aufhielt, audiovisuelle Medien mit Hörspielen, Lesungen, Vertonungen, Verfilmungen, Rundfunksendungen u.a. sowie Zeitungsausschnitte, Programmhefte, Ansichtskarten, Plakate und viele weiteren Materialien zu Erich Kästner. Zahlreiche dieser Dokumente sind auch als Digitalisate vorhanden.

Johan Zonneveld hat sein Kästner-Archiv eigens mit Signaturen erschlossen und nach Signaturen geordnet, um den Zugang zu dem umfangreichen Material zu ermöglichen.

Wie kam Johan Zonneveld nun zu Erich Kästner?

Anlässlich der Übergabe seines Archivs war er bereit, ein kleines Interview über sein ‚Leben mit Kästner‘ zu geben.

Zonnevelds erste Begegnung mit Erich Kästner fand in der Schule statt. Dort las und entdeckte er im Rahmen des Unterrichts „Emil und die Detektive“, war fasziniert von Kästners Erzählung und merkte sich den Namen das Autors. In der Schulbibliothek entdeckte er dann Kästners „Drei Männer im Schnee“ und las auch diese Geschichte mit wachsendem Interesse. Als 17-Jähriger fand er in einer Buchhandlung Kästners „Gesammelte Schriften für Erwachsene“ in der grünen Leinenausgabe und kaufte sie. Da er Feuer gefangen hatte, las er nun alles von Kästner, was er in die Hände bekommen konnte. Es folgten alle Werke, die nicht in der grünen Ausgabe zu finden waren, darunter auch Kästners Kinder- und Jugendliteratur.

Bald begann er, sich auch für Kästners Biografie und für Forschungsliteratur zu Kästners Werken zu interessieren und besuchte dazu immer häufiger die Koninklijke Bibliotheek in Den Haag.

Um Kästners Texte im Original besser verstehen zu können, beschloss er, seine Deutschkenntnisse zu verbessern und studierte deutsche Literatur und Sprache. Im Anschluss an sein Studium promovierte er über die Rezensionen Erich Kästners; seine Dissertation erschien 1991 in Frankfurt am Main unter dem Titel „Erich Kästner als Rezensent 1923 – 1933“.

Während er danach hauptberuflich als Lehrer für die Fächer Deutsch und Informatik tätig war, begann er in seiner freien Zeit die Arbeit an seiner Bibliographie. Dafür besuchte er fast alle Orte, an denen Kästner studiert, gelebt oder seine Urlaube verbracht hatte. Dort entstanden viele der Fotos, die jetzt in dem Archiv zugänglich sind. Etliche von ihnen sind auf Kästners literarischen Spuren entstanden, z.B. Fotos von Schauplätzen in Berlin auf Emils Spuren.

Einer seiner schönsten Momente auf den Spuren von Erich Kästner war die vertragliche Vereinbarung, dass sein Archiv in die IJB aufgenommen wird.

Für die Erstellung seiner Bibliographie besuchte Zonneveld zahlreiche Bibliotheken und Archive wie etwa die Deutsche Bücherei Leipzig (heute Deutsche Nationalbibliothek), das Stadtarchiv Leipzig, die Bibliothek der Internationalen Jugendbibliothek und insbesondere das Deutsche Literaturarchiv Marbach. Darüber hinaus benutzte er die Genios-Datenbank ‚Presse‘ für die Recherche nach Zeitungsartikeln. Im Deutschen Literaturarchiv kam durch den damaligen Nachlassverwalter des Kästner-Nachlasses eine besondere Aufgabe auf ihn zu: Er durfte den literarischen Nachlass Kästners vorordnen und entdeckte dabei zahlreiche weitere Hinweise und Dokumente, die für seine Bibliographie wichtig waren.

Gefragt nach den schönsten Momenten in seiner Zeit auf den Spuren Erich Kästners nannte Zonneveld als erste Situation, wie er dank der freundlichen Genehmigungen von Luiselotte Enderle und des Bildhauers selbst 1980 eine Kopie von Theodor Fraiders Kästner-Büste erhielt, die immer bei ihm in der Wohnung steht.

Als zweiten schönsten Moment nannte er den Tag im Jahr 2013, als er mit der Stiftung Internationale Jugendbibliothek vertraglich vereinbarte, dass sein Archiv in die IJB aufgenommen werde und dort eine Erich Kästner-Forschungsstelle eingerichtet werden solle. Er freut sich sehr darüber, dass sein Archiv an einem Ort aufbewahrt wird, an dem es der Forschung zur Verfügung steht und an dem mit dem Material gearbeitet werden kann.

Im Jahr 2024 soll im Erich Kästner-Zimmer der Stiftung Internationale Jugendbibliothek. gemeinsam mit der Kästner-Preis-Verleihung, diese Erich Kästner-Forschungsstelle feierlich eröffnet werden.

Online now: The White Ravens 2019

With great pleasure we present to you the 2019 edition of our annual catalogue
»The White Ravens«.

This year’s cover is teeming with a flock of curious, book-loving birds in blue, yellow and white. The feathered friends, both big and small, are eagerly pecking at pages on the search for their favourite book. Diego Bianki, the creator of this picture, is also the illustrator of the book »Cuentos cansados«, which was selected for the »White Ravens 2018« list.

The »White Ravens« catalogue is the most important annual publication of the International Youth Library. It aims to promote quality in children’s book publishing and has become an increasingly useful tool for anyone interested in looking beyond national borders.

This year, the »White Ravens« contain a selection of 200 notable children’s and young adult books from 58 countries published in 37 languages.

The printed catalogue is published prior to the Frankfurt Book Fair. Meet us at our booth in Hall 3.0/K118 and get your personal copy. Or read this year’s White Ravens online:
http://whiteravens.ijb.de/list

Schamlos – Auftakt zur Reihe Links, rechts, oben, unten, mittendrin, außen vor

Autorin Nancy Herz in der Internationalen Jugendbibliothek

Lesung Samuel-Heinicke-Realschule

(Ex-)Muslimas, Autorinnen und Feministinnen: Amina Bile, Sofia Nesrine Srour und Nancy Herz haben mit ihrem Buch Schamlos für großes Aufsehen in Norwegen gesorgt. Hier  thematisieren die in den Medien als „schamlose Mädchen“ bekannten jungen Frauen, wie durch (absurde) Ratschläge, Verhaltensregeln und einen patriarchalischen Sitten- und Ehrenkodex die Freiheit von Mädchen und Frauen beschnitten werden . Als Plädoyer für Selbstbestimmung und Entfaltungsmöglichkeiten wurde Schamlos u.a. mit dem Ehrenpreis Fritt Ord ausgezeichnet.

Schulklassenlesungen mit Nancy Herz

Am 23./24. Mai hatten Schüler*innen der Samuel-Heinicke-Realschule und der Bavarian International School die Möglichkeit mit Nancy Herz das Buch Schamlos zu besprechen. Begleitet wurde Nancy dabei von Dr. Ines Galling von der IJB, die als Übersetzerin und Diskussionspartnerin fungierte. Weiterlesen

Sondertermin: Büchertreff im Mai

Anlässlich der Woche der Sprache und des Lesens (18.-26. Mai) bot Regina Cayres in ihrem Büchertreff im Mai eine ganz besondere mehrsprachige Lesung für Kinder im Hofe der Internationalen Jugendbibliothek an.

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Die Erzählung „El colibrí, que perdió su pico“ von José Paniagua mit Illustration von Álvaro Prego, wurde dabei unter den langsam blühenden Apfelbäumen des Schlossinnenhofes mithilfe eines Kamishibai-Erzähltheaters Weiterlesen

Kinderbücher aus der arabischen Welt

Am Dienstag, 7.Mai, luden die Internationale Jugendbibliothek und die Stadtbibliothek Am Gasteig zu einer ganz besonderen Veranstaltung mit einer literarisch-musikalischen Reise durch die arabischsprachige Kinderliteratur! Weiterlesen

“Tell us about Momo” – video competition winner Khaled Cholha visits the International Youth Library

Samir Éditeur, Goethe-Institute Lebanon and Assabil started the video competition „Raconte-nous Momo !“ in cooperation with the IYL on the occasion of the publication of Michael Ende’s Momo in Arabic. They invited young people from 10-14 years to talk about Momo in a 2-min video in Lebanon and Jordan. A Jury composed by Amira Elmasry (Goethe-Institut), Cathy Khattar (Assabil) and Ebtihal Shedid (translator of Momo in Arabic) chose 7 finalists: Shared on the social media channels, Khaleds video was the most liked and shared and he won the first prize: A trip to the Bavarian capital Munich! Weiterlesen

„Alles Familie!“ Unsere Wanderausstellung zu Besuch in Landshut

Erzieher und Berufspraktikant Linus Hillebrecht hat die Ausstellung besucht und ein Resümee für uns verfasst…

„Alles Familie!“ ist eine Wanderausstellung die sich mit aktuellen Familienverhältnissen und Familienkonstellationen auseinandersetzt. Dazu hat die Ausstellung ein Repertoire an 50 Bilderbüchern, die in drei Untergruppen eingeteilt sind: Herkömmliche Familien, Familien in Auflösung und Neue Familienformen. Erstmals war die Ausstellung 2011 in München zu sehen und ist seitdem als Wanderausstellung in Deutschland unterwegs. Weiterlesen