Superkallifragilistisch-expialigetisch

Ein Rückblick auf die zweite Runde des Tandemprojektes der Internationalen Jugendbibliothek: „Wer bist du?“

Maganda, das klingt harmonisch, das klingt weich, das schmeichelt der Zunge. Das Wort sieht auch angenehm aus, in sorgsamer Schrift mit dickem violettem Filzstift auf einem kleinen Kärtchen notiert. Dieses Prachtexemplar haben wir zusammen mit Zungenbrechern wie škafiškafnjak und Lautmalerischem wie tarllabuq aus unserer Wortschatzkiste gefischt, um damit zu spielen. Maganda klingt nach einem großen, sanften Tier. Oder doch eher nach einer leckeren Frucht? Škafiškafnjak erinnert an Schaschlik. Tarllabuq reimt sich auf Erdrutsch und Quatsch. Was die Wörter wohl wirklich bedeuten und aus welcher Sprache sie sein mögen? Das ist erst mal ganz egal.

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Foto: Juliana Krohn

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Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren

Rückblick auf das Jahr 2012

Die neu etablierte Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren startete am 10. Januar 2012 und fand im vergangenen Jahr insgesamt elf Mal statt, mit zehn regulären monatlichen Treffen und einem ganz­tägi­gen Termin im Juli vor der Sommerpause. Unter der Lei­­tung von Beate Schä­fer tau­schen sich junge Autorinnen und Autoren über eigene Projekte aus­­, erweitern das persönliche Spek­trum durch neue Textformen und Herangehens­weisen und vertiefen im kritisch-unterstützenden Gespräch ihre Reflexions- und Kommu­ni­kations­fähigkeit über litera­ri­sche Texte.

Auch zwischen den Treffen steht die Gruppe in engem Austausch. Ne­ben regelmäßigen Kontakten mit der Werkstattleiterin steht das gemeinschaft­li­che Gespräch via Internet. . Auf Facebook und in einem selbst organisierten Forum tauschen die eilnehmer eigene Texte und Schreibanregungen aus, geben einander schriftlich Feedback und diskutieren in Eigenregie Schreibthemen.

Zehn Schreibende nehmen regelmäßig an der Werkstatt teil, überwiegend Mädchen im Alter zwi­­schen siebzehn und neunzehn. Zum Teil haben sie gerade ihr Studium begonnen, zum Teil machen sie im kom­menden Jahr Abitur. Eine Teil­­nehmerin absol­viert nach dem Realschulabschluss ein frei­williges so­ziales Jahr. 2013 sollen  mindestens zwei neue Plätze besetzt werden, vorzugsweise mit jüngeren Schrei­ben­den. Weiterlesen