Geschützt: Workshop Junge Litera[fu]turausstellung

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#mnt – 1. Meet n’ Tweet

1. Meet n‘ Tweet am 20. Oktober 2013, 19 bis 20 Uhr

Meet n’ Tweet? Was ist das denn?

Bei einem Meet n’ Tweet hast du die Chance (d)einen Künstler quasi live kennen zu lernen! Du kannst ihm Fragen stellen und du kannst  lesen und kommentieren, was andere wissen möchten. Anders als bei einem Tweetup gibt es keine „richtige“ Veranstaltung, sondern alles findet ausschließlich via Twitter statt: Du kannst also vom Sofa oder aus der S-Bahn aus mitmachen, das einzige, was du brauchst, ist eine Verbindung ins Internet, flinke Finger und schmissige Fragen.

Cornelia Travnicek und der Hashtag #mnt
Für unser erstes Meet n’ Tweet haben wir die junge österreichische Autorin Cornelia Travnicek gewonnen. Cornelia ist eine von drei Autoren, die am 24./25. Oktober 2013 beim Autorenforum „17 Jahr“ zum coming-of-age-Roman (#coa) dabei sind. Sie twittert und facebooked und wird wie wir über ihre Kanäle unter dem Hashtag #mnt auf das Meet n’ Tweet hinweisen. Mit dem Meet n’Tweet können wir also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir weisen auf unsere Veranstaltung hin und Cornelia hat schon mal vorab die Möglichkeit ihre Leser kennen zu lernen und mit ihnen zu quatschen.

Sonntag, 20. Oktober 2013, 19 bis 20 Uhr
Der Sonntagabend-Termin ist ein Experiment – aber wer weiß, vielleicht ist ‚die Stunde vor dem Tatort’ ganz wunderbar für ein Twittertreffen geeignet?

Der direkte Draht
Daher also: Am 20. Oktober 2013 wird Cornelia von 19 bis 20 Uhr Rede und Antwort stehen. Unter dem Hashtag #mnt können Twitterati Fragen an Cornelia stellen, sich über Jugendliteratur austauschen, mehr über uns erfahren und und und… Ihr habt den direkten Draht zu Cornelia – bei zuviel Ansturm schaltet sich ein Moderator zur Koordination dazwischen. Ja und wer nach dem Meet n’ Tweet Lust hat, Cornelia persönlich kennen zu lernen, hat dazu während der Veranstaltung in München am 24. und 25. Oktober Gelegenheit.

Vielleicht haben wir ja jetzt einige von Euch neugierig auf unser 1. Meet n’ Tweet gemacht? Wir freuen uns jedenfalls, am 20. Oktober von 19 bis 20 Uhr einen Haufen Tweets mit dem Hashtag #mnt zu lesen! Und klar, wir sind offen für Anregungen zur Organisation und Durchführung von Meet n’ Tweets!

Last but not least: Wir werden das erste Meet n’ Tweet mit Storify dokumentieren und das Ergebnis mit Euch teilen!

Tatsächlich! Wir gruben tiefer! Rückblick auf das stARTcamp RuhrYork.

Unter dem Motto „Wir graben tiefer. Social Media für Kunst & Kultur “ fand vom 20. bis 21.Juni das stARTcamp RuhrYork in Oberhausen statt. Teilgenommen habe ich am 2. Tag, der als „klassisches“ Startcamp angelegt war (#scry13).  

Und genau das Prinzip der spontanen Vielfalt (da die Teilnehmer selber „Sessions“ anbieten), der Interaktion und des kreativen Austausches, das ein stARTcamp ausmacht, begeisterten mich am meisten: Fachwissen wurde ausgetauscht, gesellschaftspolitische Themen wurden diskutiert, Synergien gesucht, Storytelling-Konzepte in Frage gestellt und vieles mehr. Weiterlesen

Die Preisträger des Kinder zum Olymp!-Wettbewerbs stehen fest

Kinder zum OlympDie Kulturstiftung der Länder gibt am 4. Juni 2013 in Berlin die diesjährigen Gewinner des Kinder zum Olymp!-Wettbewerbs „Schulen kooperieren mit Kultur“ bekannt. In diesem Jahr werden 28 Schulen ausgezeichnet, die mit innovativen kulturellen Kooperationen die Jurys überzeugen konnten.

Gemeinsam mit der Münchner Situlischule haben wir an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Schüler der Klasse 9c (2012)  haben den Roman „Es war einmal Indianerland“ von Nils Mohl gelesen und ihre Eindrücke in einem Videotagebuch festgehalten. Das Projekt wurde im Rahmen der Pilotstudie „Jugendliteratur und Soziale Netzwerke (JL 2.0)“ erarbeitet und auf dem White Ravens Festival 2012 erstmals vorgestellt. „Es war einmal Indianerland“ wurde im Oktober 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 

Aus der Pressemitteilung der Kulturstiftung der Länder:
Der Wettbewerb der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp!, an dem sich alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen beteiligen können, wird seit 2004 von der Kulturstiftung der Länder jährlich in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Die Fachjurys des bundesweiten Wettbewerbs von Kinder zum Olymp! haben in Berlin 28 inno­vative Kooperationsprojekte in acht Sparten zu Preisträgern gekürt. Kooperationspartner für die Schulen waren Künstler und Kulturpädagogen verschiedenster Sparten – vom Designer und Bildenden Künstler zur Fotografin, von der Tanzpädagogin zum Musiker sowie vielfältige kulturelle Einrichtungen: Musik- und Kunstschulen gehörten ebenso dazu wie Bibliotheken, Orchester, Theater, Kulturvereine und sogar ein Zirkuszentrum. 750 allgemeinbildende Schulen hatten sich in diesem Jahrgang mit ihren Projekten um die begehrten, mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen beworben. 40.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen haben im Rahmen des Wettbewerbs aktiv an den verschiedenen kreativen kulturellen Schulprojekten mitgewirkt. Die Preise in den Kategorien Musik, Musiktheater, Tanz, Theater, Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte, Literatur sowie Film/Fotografie und Neue Medien – jeweils für die Klassen 1-4, 5-9, 10-13 und „Alters­über­greifend“ vergeben – werden am 9. September 2013 im Konzerthaus Berlin an die Schülerinnen und Schüler überreicht. In der 8. Sparte „Kulturelles Schulprofil“ gehen die Preise an jeweils eine Grundschule und an eine weiterführende Schule.

Die Preise gehen in diesem Jahr in acht Bundesländer. Erfolgreichstes Land im Wettbewerb ist Nordrhein-Westfalen mit acht Preisträgern, gefolgt von Bayern und Berlin mit jeweils fünf und Baden-Württemberg mit vier Gewinnern. Zwei Preise gehen nach Niedersachsen und jeweils einer nach Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Vielfältig sind die beteiligten Schultypen. Neben den Grundschulen sind insbesondere Realschulen (4 Preisträger), aber auch Hauptschulen, Gesamtschulen und Gymnasien (je 3 Preisträger) sowie Förderschulen (2 Preisträger) mit innovativen Kooperationsprojekten unter den Gewinnern.

Zusätzlich konnte jede Jury ein Favoritenprojekt pro Sparte küren, das nun als Finalist an der Bewerbung um den Hauptpreis teilnimmt. Die Spannung bleibt noch ein wenig bestehen, denn der Gewinner des Hauptpreises, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wird erst zur Preisverleihung am 9. September 2013 bekannt gegeben.

Alle Preisträger im Überblick finden Sie hier: www.kinderzumolymp.de

Münchner stARTcamp 2013 – Der Mensch macht das Social Web!

„Ach, Du auch hier?!“ „Wie schön, dass wir uns endlich ‚in Echt’ kennenlernen!“ „Toll, Dich wieder zu sehen!“ „Mensch, Klasse, was Du die letzten Wochen auf die Beine gestellt hast!“
Mit Sätzen wie diesen beginnt wohl jeder Teilnehmer ein Camp. Endlich trifft man sich wieder; endlich findet man Zeit, um Erfahrungen ausführlich auszutauschen; endlich Gelegenheit, Geplantes zu besprechen, sich zu bedanken oder nur „Hallo“ zu sagen. So war es auch vergangenen Samstag auf dem Münchner stARTcamp. Weiterlesen

Books and Social Media – Bologna Children’s Book Fair 2013

This year, the International Youth Library again attended the Children’s Book Fair in Bologna, which took place from 25th until 28th March 2013. The fair is the most important international get-together for professionals involved in children’s publishing. And for us, it is a great honour to be part of this exciting event! Each year we present our selection of “The White Ravens”, books of international interest that deserve a wider reception on account of their universal theme and/or their exceptional style.

Over the years it has become clear that no other event is more inspiring and stimulating than this fair and we hoped that in the field of ‘Social Media for Book People’, the fair would be the hot spot for exchanges within the virtual community. Weiterlesen

Adventskalender

Herzlich Willkommen beim Adventskalender der Internationalen Jugendbibliothek. Bis Weihnachten präsentieren hier jeden Tag Mitarbeiter und Gäste der Bibliothek informative und unterhaltsame Kleinigkeiten rund ums Fest!

Welcome to the International Youth Library’s Advent calendar. Each day until Christmas, staff members and guests of the library are going to offer you informative and entertaining little treats about the festive season.

Die IJB auf dem stARTcamp Köln

Die Vorfreude war groß, als klar war, dass die IJB beim stARTcamp Köln am 14.9.2012 teilnehmen wird! Natürlich wäre gern das komplette Webteam (Petra Wörsching und Tanja Leuthe) gekommen, doch Urlaub muss ja auch mal sein und so flatterte R2 (Tanja Leuthe) allein los.Gleich vorneweg: Das stARTcamp Köln war für mich ein wunderbarer Tag mit einer Menge Input rund ums Social Web, vielen neuen Kontakten und einer wahnsinnig guten Organisation der drei Herbergsmütter Wibke Ladwig (@sinnundverstand), Ute Vogel (@frauvogel) und Anke van Heyl (@kulturtussi)! Danke!

Gleich bei der Vorstellungsrunde zeichnete sich die enorme Vielfalt ab: Blogger, Journalisten, Kulturschaffende (aus Theatern, Bibliotheken, Museen oder Freiberuflern), Social-Media-Manager… Alle waren angereist, um sich zu dem Thema des Startcamps „Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit“ auszutauschen, Vorträge zu halten und zu diskutieren. Diese Vielfalt setzte sich natürlich auch in den angebotenen Sessions fort, so dass ich ganz verschiedene und spannende Themen auswählen konnte. Wie sehen Jobprofile von Social-Media-Managern in Museen aus? Was tut sich im Bereich Social Media in der Museumslandschaft Deutschlands? Wie können Netzwerke gebildet und genutzt werden – z.B.  zwischen verschiedenen Institutionen einer Stadtverwaltung, die im Social Web aktiv sind. Wie kann man verschiedene Social Web Kanäle effektiv verbinden und die Kommunikation optimieren? Gibt es im Gegensatz zu Printmedien mehr oder weniger Glaubwürdigkeit in sozialen Netzwerken? Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr hier nachstöbern. Vielen Dank an alle, die in Sessions, in Diskussionen und Gesprächen, oder auch über twitter (#sck12) so spannenden Input gegeben haben!

Mit anfänglichem Herzklopfen hielt ich auch eine eigene Session (meine Erste)! Da es ein spontaner Entschluss war, arbeitet ich ohne vorbereitete Präsentation –  ganz „retro“ mit Flipchart. Der Schwerpunkt lag auf den Erfahrungen die wir im Projekt JL 2.0 mit der Zusammenarbeit und Kommunikation mit Jugendlichen gemacht hatten.

Session_startcamp_oliverschwarz

© Oliver Schwarz


Ziel des Projektes war  mit Jugendlichen über soziale Netzwerke in Kommunikation über anspruchsvolle Jugendliteratur zu treten – mit dem schönen „Nebeneffekt“ das Festival und die Internationale Jugendbibliothek über das Social Web bekannter zu machen.

Nachdem einer kurzen Erläuterung der Rahmengegebenheiten (Pilotstudie, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung, Projektbegleitung über Frank Tentler), kam ich zum Kernpunkt der Session. Obwohl wir auch andere Kanäle bespielt hatten, merkten wir in dem Projekt schnell, dass sich die Jugendlichen, v.a. in Deutschland, fast ausschließlich Facebook und Youtube nutzen. Breit angelegte Aktion (online wie offline) zur Bekanntmachung des Projektes waren zwar erfolgreich, führten aber noch nicht zu konkreter Projektbeteiligung von Jugendlichen. Erste eine direkte „offline“ Kontaktaufnahme furchtete umso mehr. Eine Lehrerfortbildung, Telefonate mit Lehrern und ein Besuch in einer Schulklasse führten zu wunderbaren Projektbeteiligungen. Auch bei der Beteiligung von Jugendlichen, die unabhängig von Schulen als Gastblogger über das Festival geschrieben haben, waren persönliche Kontakte hilfreich.

Als wichtig zeigte sich außerdem, dem Misstrauen vieler Lehrer gegenüber Sozialen Netzwerken im Allgemeinen, direkt zu begegnen. Sobald ihnen klar wurde, dass auch wir Gefahren und Risiken für Jugendliche in sozialen Netzwerken sehen und daher gerade Medienkompetenz und verantwortungsvollen Umgang vermitteln wollen, legten die meisten anfängliche Vorbehalte ab. So gingen wir beispielsweise in Klassen und diskutierten direkt mit den Schülern über ihre Erfahrungen mit Facebook und Co.

Besonders interessant und spannend für Jugendliche, war die direkte Partizipation am Projekt: Video-Tagebuch über Facebook, ein Trailer zu einem Buch, Mitmachaktionen (z.B. Foto-Wettbewerbe), eigene Buchtipps, Blogbeiträge über das Social Web oder Interviews mit Autoren. Da Jugendliche soziale Netzwerke auch nutzen, um sich selbst auszuprobieren und sich teilweise auch in ihrer Peer-Group profilieren wollen, reizt viele eine direkte Partizipation (z.B in einem coolen Video) umso mehr.

Besonders zu beachten bei einem Projekt mit Jugendlichen in sozialen Netzwerken ist der Persönlichkeitsschutz. Bei Jugendlichen unter 16 Jahren benötigt es die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten, bei gezielten Aufnahmen, die online gestellt werden sollen. Ab 18 Jahren entscheiden die Heranwachsenden selbst. Dazwischen gibt es eine „Grauzone“, bei der laut dem Jugendschutzgesetz im Zweifelsfall geprüft werden muss, ob der Jugendliche über die „erforderliche Reife“ verfügt.  Daher sollte man im Zweifelsfall lieber auf Nummer sicher gehen. Genaueres dazu kann beispielsweise auf der Homepage der Jugendämter nachgelesen werden.

Besonders interessant an der Session waren die Fragen und Kommentare der sehr aufmerksamen 🙂 Zuhörer. Angeregt tauschten wir uns darüber aus, inwiefern die sogenannten „Digital Natives“ eben nicht unbedingt Medienkompetenz aufweisen. Also vielen Dank an alle, die teilgenommen haben! (Tanja Leuthe)

Flipchart_startcamp

 

Die Dokumentation des White Ravens Festival 2012

Raben pfluecken

Vom 15. bis 20. Juli 2012 fand das zweite White Ravens Festival – eine Veranstaltung der Internationalen Jugendbibliothek – statt. Hauptveranstaltungsort war die Internationale Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg. Eingeladen waren 14 Autoren aus 11 Ländern, die in über 80 Veranstaltungen in München und 35 Städten und Gemeinden in ganz Bayern Lesungen und Workshops veranstalteten. Das Festival konnte mehr als 7.300 Gäste begrüßen und ist damit noch erfolgreicher als die Premiere im Jahr 2010. Wir bedanken uns bei allen Autoren,  Besuchern und besonders bei den Sponsoren des Festivals.

Wir haben das Festival hier in Bildern, Beiträgen, Videos und Fotos dokumentiert.