James Krüss Preis an Frida Nilsson verliehen

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Torben Liebau, Erbengemeinschaft James Krüss und Frida Nilsson

Bereits zum vierten Mal wurde der James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur in der Internationalen Jugendbibliothek verliehen. Am 4. Juli 2019 fanden sich 140 Gäste zur Verleihung des mit 8.000 Euro dotierten Preises im Jella Lepman-Saal ein und feierten die schwedische Autorin Frida Nilsson, eine„begnadete Erzählerin und Meisterin der spannenden Dramaturgie“ (Jurybegründung). Ihre Übersetzerin Friederike Buchinger wurde ebenfalls gewürdigt.

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IYL goes DLD

Featured imageIch hatte das große Glück, einen der begehrten Plätze für die DLD Conference 2015 zu ergattern, der wichtigsten europäischen Konferenz für Internetunternehmen und Investoren, veranstaltet von Hubert Burda Media. Aber warum wollen eigentlich alle dahin? Dass es nicht nur an der Tasche liegen kann, die jeder Teilnehmer dort bekommt, ist schon klar. Aber cool ist sie schon, die Tasche… 😉

Aber worum geht es dann? So viel wusste ich vorher: DLD ist die Abkürzung für „Digital Life Design“ und steht für „Global network on innovation, digitization, science and culture“. Weiterlesen

Kinder und Jugendliche in einem souveränen Umgang mit Medien stärken! Ein Tagungsrückblick

Nicht nur in unserem Pilotprojekt „Jugendliteratur und soziale Netzwerke“ , sondern auch in regelmäßigen Angeboten wie „Buch auf, Film ab!“  oder unserem Jugendbuchblog beziehen wir neue Medien in unsere Arbeit und Projekte mit Jugendlichen und Kindern rund um das Thema Literatur mit ein. Klar, dass wir ein Interesse daran haben, wie sich die Medienpadagogik entwickelt und inwieweit sich das Heranwachsen Jugendlicher durch den Medienwandel verändert. Daher freute ich mich auf die Tagung: „Alles unter Kontrolle? Interdisziplinäre Zugänge zum Aufwachsen in der digitalen Gesellschaft.“ #idt14

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Kulturklo, digitale Invasion, Rabbitholes?? Digitales Weiter Denken!

Das Literaturhaus München als Veranstaltungsort für das stARTcamp München 2014 – gefällt uns! Vielleicht war dies auch Anlass dafür, dass mehr „Camper“ als gewöhnlich aus der Buchbranche vertreten waren, was uns sehr gefreut hat!

Hier ein paar Eindrücke zu den besuchten sessions:

Über eine digitale Invasion das Kulturerbe mit den Mitteln promoten– erstaunlich wie engagiert und breit Italien bei der „invasioni digitali“ (vorgestellt von Vivi D’Angelo) mit eingestiegen ist! Besonders hängen geblieben ist folgendes Zitat aus dem Manifest der „grassroots movement“: „We believe in a new relationship between museums and visitors based on participation, creation and promotion of culture through the sharing of data and images.” –> Ja, daran glauben wir auch!

Begeistert hat außerdem das Kulturklo! Kathrin Rösch stellte ihre Erzählreihe/ Sendung Kulturklo vor, bei dem Gäste aus dem Kulturbetrieb auf ihr privates Klo eingeladen werden um über Kultur zu sprechen – sozusagen intime Kultur-Klo-Gespräche! Die Teilnehmer der session waren sich einig: Das ganze Konzept hat gerade für junge Menschen so viel Originalität, Witz und Charme, dass es unbedingt weitergeführt und zum Beispiel mit einem eigenen Blog und einem breiteren Auftritt im Social Web ausgeführt werden sollte.

Wie springen die Besucher der Bayrischen Staatsoper auf neue, digitale Angebote an? Eine App, die Informationen zum aktuellen Spielplan, einen virtuellen Rundgang durch die Räumlichkeiten und aktuelle Infos verbindet, wurde von Johannes Lachermeier vorstellt. Dabei wurde auch deutlich, dass Gamification-Elemente auch hier einen weiteren Anreiz bieten können.

Frank Tentler spielte mit uns ein Gedankenexperiment einer großen Marketingkampagne durch, bei dem klar wurde: Emotion, Gamification, variable Belohnung sind passende „trigger“ um Menschen dazu zu bringen in ein „Rabbithole“ hinabzusteigen und dann auch weiterhin im Wunderland zu bleiben.

Kann man über die Mittel der Kunst auf das eher abschreckende und „langweilige“ Thema Netzpolitik aufmerksam machen? In der Session von Wibke Ladwig (@sinnundverstand) wurden dazu spannende Ideen gesammelt, z.B. das Eindringen in private Wohnzimmer, Figuren, die sich mit Metadaten füllen oder der Neubesetzung und Abwandlung bereits bekannter # wie #bringbackourdata.

Wie funktioniert eigentlich #crowdfunding? Diese Frage wurde von Anke von Heyl am Beispiel von „Draussenseiter“ anschaulich beantwortet und machte klar: ohne Netzwerk ist das ganze Netz nichts!

Welche Erfahrungen machen andere Kulturinstitutionen mit ihren Facebook-Profilen? Die neuen „Algorithmen“ von Facebook haben bei vielen Kollegen zu Einbrüchen in Reichweite und Like-Zahlen geführt. Obwohl in der session unter der Leitung von Alke Müller-Wendlandt kein „Generalrezept“ entwickelt werden konnte, ist des doch gut zu sehen: „Man ist nicht allein“. Fazit: Wir machen weiter und lassen uns nicht beirren. Denn letzten Endes macht es auch großen Spaß, „seine“ Institution im Netz zu präsentieren.

Wir haben sehr viel tollen Input mitgenommen und hatten einen spannenden Austausch mit KollegInnen aus Kulturbereich und Social Media. Vielen Dank an die Organisatoren, dem Literaturhaus München und allen, die sessions angeboten haben. Im Haus der Kunst noch eine Führung durch die Matthew Barney Ausstellung zu bekommen, rundete den Tag übrigens perfekt ab! Danke, danke, danke! (TL und PW)

 

Literaturprojekt zu #Grenzgeschichten – crossing borders

Die Internationale Jugendbibliothek sucht für ein Literaturprojekt von Ende Mai bis Schuljahresende eine Schülergruppe oder Klasse ab der 10. Jahrgangsstufe.

Das Projekt findet im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung Zuhören und der Bayerischen Sparkassenstiftung statt. Die Internationale Jugendbibliothek beteiligt sich mit diesem Literaturprojekt an #grenzgeschichten – crossing borders: Ein internationales Bildungsprojekt, das die neuesten Errungenschaften des mobilen Internets nutzt und über eine offene Plattform für transmediales Storytelling fungiert. Nähere Informationen zu #grenzgeschichten sind hier zu finden: http://grenzgeschichten.wordpress.com/ oder http://www.grenzgeschichten.net.

© Salome Tsopurashvili

© Salome Tsopurashvili

Bei der Projektbeteiligung der Internationalen Jugendbibliothek wird als Ausgangspunkt der Roman „Abzählen“ der georgischen Autorin Tamta Melaschwili genommen. Aus der Sicht zweier 13-jährigen Mädchen wirft die Autorin einen Blick auf den Kriegsalltag im Kaukasuskonflikt in einem kleinen Dorf jenseits der Front. Knappe Wortwechsel bilden einen ungewöhnlichen Sprachteppich, der der Geschichte einen ganz eigenen Erzählrhythmus verleiht – irritierend, aufwühlend und zum Nachdenken anregend. Auf Grundlage dieses Romans beschäftigt sich die Schülergruppe mit der politischen Situation des Kaukasuskonfliktes und recherchiert zum Thema.

© Charlotte Troll

© Charlotte Troll

Durchgeführt und begleitet wird das Projekt von der Journalistin und Schriftstellerin Lena Gorelik, die als russisch-jüdische Einwanderin von einer ganz eigenen Grenzgeschichte geprägt ist. In einer ganztägigen Schreibwerkstatt mit der in München lebenden Autorin wird über das kreative Schreiben ein eigener Zugang zum Romantext und der Thematik geschaffen.

Beim White Ravens Festival, ausgerichtet von der Internationalen Jugendbibliothek, wird schließlich die Lesung von Tamta Melaschwili besucht. Die anschließende Begegnung gibt Gelegenheit für einen direkten Austausch zwischen SchülerInnen und der jungen Autorin. Nähere Infos zum Festival: www.wrfestival.de.

Das entstandene und gesammelte Material (Recherche, Begegnung mit der Autorin, Fotos, eigene Texte) wird dann an einem weiteren Schultag zusammen mit einem Mediencoach vom BR in bebilderten Tonspuren professionell aufbereitet. Nach dem das Material fertig bearbeitet ist, wird es über das #grenzgeschichten – Portal zu einem Teil des transmedialen Storytelling- Projektes.

Ein Projekt für SchülerInnen das Literatur, gesellschaftspolitische und geschichtliche Themen, sowie innovative Entwicklungen der neuen Medien und des Internets miteinander verknüpft.

Nähere Informationen, Absprache und Anmeldung unter:
leuthe@ijb.de oder 089/89121149

 

1. Foursquare Camp am 25./26. Januar 2014 im Dortmunder U

Auch die Internationale Jugendbibliothek war beim 1. Foursquare Camp am 25. und 25. Januar 2014 in Dortmund dabei. Die Location, das Dortmunder U, war ein echtes Highlight. Herzlichen Dank ans U für die Herberge! Und natürlich großen Dank ans Orga-Team: Professionell, unaufgeregt und inspirierend – ein Camp, das wir sicher so schnell nicht vergessen werden. Weiterlesen

Litera[fu]tur Rückblick: Ich bin weiß Gott kein Nerd…

…ich facebooke nicht, ich instagrame nicht, ich twittere nicht – letzteres ist mir, ehrlich gesagt, immer noch ein wenig suspekt. Trotzdem bin ich schon länger von der Idee begeistert, beim Thema „Literatur ausstellen“ neue Wege zu beschreiten und das Internet mit seinen unendlichen Möglichkeiten zu erobern.

„Literatur ausstellen“ gehört zu unserem täglich Brot – und gezeigt wurden Bücher, Bilder, Dinge bislang in den realen Räumen der Internationalen Jugendbibliothek: Der Schatzkammer, dem Wehrgang, dem Jella-Lepman-Saal. Aber: Kann und sollte man nicht Literatur auch im Netz, im virtuellen Raum präsentieren, grenzenlos und global erfahr- und erlebbar machen –  gerade als Internationale Jugendbibliothek? Weiterlesen

Geschützt: Litera[fu]tur – Literaturausstellungen 2.0

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1. Meet n‘ Tweet: 20. Okt. 2013

Meet n‘ Tweet? Was ist das eigentlich? Wer kann da mitmachen? Wie funktioniert das?

Bei einem Meet n‘ Tweet habt Ihr die Möglichkeit, eine Person virtuell kennenzulernen. Bei unserem ersten Meet n‘ Tweet könnt Ihr Euch eine Stunde lang mit der österreichischen Autorin Cornelia Travnicek unterhalten, bevor sie am 24. und 25. Oktober bei uns live zu Gast ist.

Mitmachen kann jeder! Es geht dabei weniger um kluge Gedanken, sondern vor allem um ein gegenseitiges Kennenlernen und ein lockeres Gespräch mit der Autorin.

Wie funktioniert das? Einfach am Sonntag, dem 20. Oktober 2013 um 19 Uhr bei Twitter einloggen und Fragen stellen. Cornelia wird auf Eure Fragen und/oder Kommentare antworten und reagieren. Um Eure Tweets zu finden, twittert bitte mit dem Hashtag #mnt.

Also: Wir freuen uns auf die „Stunde vor dem Tatort“!

Mittendrin statt nur dabei! Das #sck13 in Köln

Am 13. September 2013 fand das stARTcamp Köln statt. Die Herbergsmütter hatten geladen und gut 100 Teilnehmer waren ihrem Ruf gefolgt. Wir wurden nicht enttäuscht:  Nicht nur, dass die Herbergsmütter hervorragende Gastgeberinnen sind, auch die Location – Karl Rahner Akademie – war perfekt gewählt!

Insgesamt vier Räume boten Platz für 20 Sessions – das entspricht einer Session-Power von 900 Minuten! Wie auf jedem stARTcamp stellt sich die Frage, welches die „richtigen“ Sessions sind: Wo setze ich meinen Schwerpunkt? Welchen „Referenten“ kenne ich schon? Welches Thema hat mich schon immer interessiert? Was möchte ich noch lernen? Wer kann etwas empfehlen?

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Sehr schnell wird klar, dass man verzichten muss. Aber – und dies ist ein entscheidender Faktor eines sog. Camps – man kann zwar nicht an allen Sessions teilnehmen, hat aber eben doch die Möglichkeit, quasi alles mitzubekommen. Der Austausch mit anderen Teilnehmern entsteht von ganz allein. Dazu bieten nicht nur die ‚15 Minuten bis zur vollen Stunde‘ Gelegenheit, auch die Mittags- und Kaffeepausen sind immens kommunikativ. Wie schön, dass das Social-Media-Völkchen so schwatzhaft ist! So werden aus den besuchten fünf Sessions gut und gern gefühlte 15 Sessions – nicht bei allem dabei und doch überall mittendrin!

Wie es sich für ein ordentliches stARTcamp gehört, wurde der Tag perfekt dokumentiert: Auf allen Plattformen war ein deutliches ‚sck13-Rauschen‘ zu vernehmen! Und wer sich Zeit zur Nachlese nimmt, ist eben auch im Nachhinein noch mittendrin!

Fazit: Die Teilnahme an einem sog. stARTcamp sei allen wärmstens empfohlen. Wem Networking, Wissens- und Gedankenaustausch und aktives Lernen wichtig sind, der ist hier genau richtig! (Petra Wörsching)