Italienische Jugend-Jury in der IJB

Zehn junge italienischsprachige Jurymitglieder fanden sich zusammen, um ihren Favoriten für den italienischen Jugendliteraturpreis Premio Strega Ragazze e Ragazzi 11+ 2017 auszuwählen. Dieser Preis ist noch jung: er wird 2017 erst zum 2. Mal vergeben.

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Wettbewerb zum Welttag der Poesie!

Am 21. März 2017 ist Welttag der Poesie!

Aus diesem Anlass möchten wir gerne auf unseren Arche Kinder Kalender-Wettbewerb für Kinder von 6-12 Jahren hinweisen:

Schnappt euch ein leeres Blatt Papier und lasst eure Fantasie darauf tanzen. Schreibt ein Gedicht und malt ein Bild dazu. Ob mit Buntstift, Kreide, Wasserfarben oder als Collage – alles ist erlaubt! Wichtig ist, dass die Seite im Format Din A4 und im Querformat ist. Anregungen zur Gestaltung findet ihr z.B. im Arche Kinder Kalender 2017. Dort gibt es auch eine entsprechende Vorlage in der Kalenderwoche vom 25.September – 1. Oktober.

Gerne könnt ihr auch eure Geschwister oder Freunde fragen, ob sie die Seite gemeinsam mit euch gestalten wollen – vorausgesetzt sie sind nicht älter als 12 Jahre!
Vermerkt bitte eure/n Namen, Alter und Adresse auf der Rückseite des Blattes und schickt das fertig illustrierte Gedicht an:

Stiftung Internationale Jugendbibliothek
Mein „Arche Kinder Kalender“ – Gedicht
Schloss Blutenburg
81247 München

Die fünf schönsten Blätter werden auf der Homepage der Internationalen Jugendbibliothek veröffentlicht. Die Gewinner erhalten außerdem je einen Arche Kinder Kalender 2018. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2017.

Eine Rücksendung der Einsendungen ist leider nicht möglich.

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Bibliotheken sind nicht für Bücher, sondern für Menschen da!

Zur Tagung „Public! – Die Stadt und ihre Bibliotheken“ 23. – 24. Februar 2017 in der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig:
Wie sieht in Zeiten des Medienwandels, in denen das Buch an Bedeutung verliert, die Zukunft der Bibliotheken aus? Inwiefern unterliegen Bibliotheken einem Wandel, dem sie sich stellen müssen, um in der Gesellschaft weiterhin einen hohen Stellenwert zu behalten? Wie müssen Bibliotheksgebäude konzipiert werden, um diese Veränderungen auch architektonisch mitzugehen?  Diese und andere Fragen beschäftigten die Teilnehmer des interdisziplinären Symposiums.img_0613
Es wäre zu umfassend, alle Vorträge und Diskussionen der Tagung zusammenzufassen, daher möchte ich einige der Punkte, die ich persönlich besonders inspirierend fand, in subjektiven Thesen festhalten: Weiterlesen

En boktroll på tur

Unsere Expertin für deutschsprachige und skandinavische Kinder- und Jugendliteratur, Ines Galling, besuchte die Høgskule på Vestlandet in Bergen und die Nordisk Barnebokkonferanse (NBBK) in Stavanger – ein Nachbericht.

Ich bin oft in Norwegen unterwegs, doch in den beiden Küstenstädten Bergen und Stavanger war ich schon seit längerem nicht. Deswegen war es natürlich extraschön, dort zu Gast zu sein: Bergen begrüßte mich zwar mit dem nicht unüblichen Regen, doch der neue Campus Kronstad, wo die Hochschule des Westlandes ihr Quartier bezogen hat, beeindruckte trotzdem:

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Bergen | Foto: IJB

Auf einem verlassenen Industrieareal errichtet, hat man die alten Gebäude zum Teil in den Neubau integriert und so tolle Veranstaltungsräume wie den „Fyrrommet“ geschaffen – mit loderndem Kamin und einladenden Sofas. Dort über die Geschichte und Aufgaben der IJB zu sprechen, war natürlich premium. Gekommen waren u. a. Studierende des Masterstudiengangs Kinder- und Jugendliteratur, Lehrende und Bibliothekare. Das Interesse an unserer Arbeit war groß – und es kam auch die Idee auf, vielleicht bald wieder eine Ausstellung von uns zu leihen: Vor einiger Zeit zeigten die Bergenser nämlich unsere Wanderausstellung „In 80 Karten um die Welt“ – und jetzt hatten sie die Ausstellung anlässlich meines Besuchs doch tatsächlich noch mal aufgebaut. Das war natürlich nicht nur premium, sondern megapremium! Weiterlesen

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Ein Rückblick auf die zweite Runde des Tandemprojektes „Wer bist du?“

Maganda, das klingt harmonisch, das klingt weich, das schmeichelt der Zunge. Das Wort sieht auch angenehm aus, in sorgsamer Schrift mit dickem violettem Filzstift auf einem kleinen Kärtchen notiert. Dieses Prachtexemplar haben wir zusammen mit Zungenbrechern wie škafiškafnjak und Lautmalerischem wie tarllabuq aus unserer Wortschatzkiste gefischt, um damit zu spielen. Maganda klingt nach einem großen, sanften Tier. Oder doch eher nach einer leckeren Frucht? Škafiškafnjak erinnert an Schaschlik. Tarllabuq reimt sich auf Erdrutsch und Quatsch. Was die Wörter wohl wirklich bedeuten und aus welcher Sprache sie sein mögen? Das ist erst mal ganz egal.

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Foto: Juliana Krohn

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Interkulturalität, Migration und Flucht in der Literaturvermittlung

Fortbildungsrückblick

img_2401Am 20.10.2016 waren wir zu Gast in Augsburg auf einer Fachtagung für Literatur- und Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt „interkulturelle Erziehung“. Ziel unseres Vortrags mit Workshop zum Thema „Interkulturalität, Migration und Flucht in der Literaturvermittlung. Praxisbeispiele und Buchtipps aus der Internationalen Jugendbibliothek“ war es, Dozenten für Literatur- und Medienpädagogik an bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik über die Arbeit der Internationalen Jugendbibliothek in Bezug auf Interkulturalität und Mehrsprachigkeit zu informieren. Weiterlesen

„Was hast du im Gepäck?“

Eine Sommerschule mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen
Abschlussbericht

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von links nach rechts: Kaneza Schaal, Binette Schroeder, Chris Myers, T. Leuthe, Peter Nickl

Vom 22. August bis zum 10. September fand in der Internationalen Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg ein von der Binette Schroeder Stiftung gefördertes Projekt mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen statt. Die von der Internationalen Jugendbibliothek organisierte Sommerschule wurde von dem New Yorker Illustrator und Performancekünstler Chris Myers und von der New Yorker Schauspielerin, Theaterregisseurin und -pädagogin Kaneza Schaal durchgeführt. Mit der appellativen Frage „Was hast du im Gepäck?“ wurden Kinder und Jugendliche aus Münchner Gemeinschaftsunterkünften und Wohngruppen eingeladen, mit den beiden künstlerischen Projektleitern während der Sommerferien zu arbeiten und in Bildern ihre eigene Geschichte zu erzählen. Sei es zeichnend, malend, filmend oder im szenischen Spiel: Die Kinder und Jugendlichen sollten Geschichten künstlerisch umsetzen, in Bildern visualisieren und dabei Brücken zwischen Heimat und Fremde, der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bauen. Die beiden New Yorker Künstler wurden für dieses Projekt angefragt, weil sie sich seit vielen Jahren mit Themen wie Flucht, Vertreibung, Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt in künstlerisch außergewöhnlichen, oft experimentellen Projekten auseinandersetzen. [Read more…] Weiterlesen