Schlossfest für Magie und Fantasie

von Annkathrin Ascherl

Sonntag, 01. Mai: Der Himmel ist grau, vereinzelt fallen Regentropfen, der Wind wirbelt durch die Bäume. All das hat die knapp 300 Besucherinnen und Besucher aber nicht davon abgehalten, für das große Schlossfest der Magie und Fantasie nach Schloss Blutenburg zu kommen. Denn: Es gab viel Magisches zu erleben!

Der Münchner Schauspieler Sebastian Hofmüller las beispielsweise aus „Urmel aus dem Eis“ und entführte die Zuhörenden auf die Insel Titiwu, auf der das Urmel mit seinen Freunden Ping, Wawa und Mama Wutz lebt.

Gleichzeitig gab es den ganzen Tag die Möglichkeit, an zwei Bastelstationen magische Wesen zu basteln. Ein Katzenkopf, Pfoten eines Krokodils und den Körper eines Vogels, vielleicht? Hier waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Im Christa Spangenberg-Saal traf man auf Meike Harms,
die mit interessierten Kindern Quatschgedichte entwarf.
Quatsch mit Soße, das ist doch klar –
die Gedichte wurden ganz wunderbar.

Ein Ergebnis des Bastelworkshops © Fotografie Theresa Högner

Bei einem Quiz zu der Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ konnten die Kids beweisen, dass sie echte Kenner der Bücher sind. So wurden Fragen gestellt wie „In wie vielen Ländern gibt es „Die Schule der magischen Tiere?“, „Nenne alle Kinder, die bereits ein magisches Tier erhalten haben!“ oder „Aus welchem Band stammt die Kapitelüberschrift „Geheimaktion Froschwerkstatt?“ Und man konnte sich sicher sein: Alle Fragen wurden richtig beantwortet!

Im Erich-Kästner-Zimmer der Internationalen Jugendbibliothek hatte sich für den Sonntag das Wintersteinstudio einquartiert. Interessierte Kinder konnten hier einen mitgebrachten oder von uns vorgeschlagenen Text mit professionellem Equipment aufnehmen. Stolperer, „Ähms“ und lange Pausen wurden rausgeschnitten und die fertigen Dateien den Kindern am nächsten Tag geschickt. So haben sie jetzt ihr eigenes kleines Minihörbuch ihrer Geschichte. Zwei Sounddateien gibt es sogar hier zu hören:

Pauline liest aus „Die Schule der magischen Tiere“ (Band 1)
Der magische Schwur aus „Die Schule der magischen Tiere“

Danke, Pauline und Carlotta & Co!

Die ganz großen Highlights des Tages waren mit Sicherheit die beiden Lesungen mit Margit Auer. Die Autorin von „Die Schule der magischen Tiere“ nahm sowohl Groß als auch Klein mit auf eine Reise in die zauberhafte Welt von Ida, Benni und den magischen Tieren der Wintersteinschule. Und war die Konzentration mal nicht mehr zu 100% da, wurde eben eine kleine Sportsession mit Henrietta & Co. dazwischengeschoben. Nachdem es Margit Auer nach der ersten Lesung endlich wieder aus dem vollbepackten Saal geschafft hatte, nahm sich die Schirmherrin des Festes über 90 Minuten Zeit, um die Bücher ihrer Fans zu signieren und Fotos zu machen.

Margit Auer während einer Lesung © Fotografie Theresa Högner

Bevor es zur abschließenden Lesung von Margit Auer und der Siegerehrung des Schreibwettbewerbs kam, konnte noch einmal alle Energie bei einem Musikworkshop mit Linus Mödl verbraucht werden. Um die 50 Kinder kamen zusammen und übten in nur 45 Minuten den Titelsong des Films „Die Schule der magischen Tiere“ ein. Rappen, singen, klatschen und stampfen – das alles war für die kleinen Musikerinnen und Musiker kein Problem.

Der Musikworkshop mit Linus Mödl © Fotografie Theresa Högner

Anfang dieses Jahres veranstaltete die Internationale Jugendbibliothek den Schreibwettbewerb „Ein fantastisches Inselabenteuer“. Kinder von 8 bis 12 Jahren wurden aufgefordert sich eine Geschichte auszudenken: Das verschwundene Atlantis, Lummerland oder Titiwu, auf der das Urmel zu Hause ist – Inseln sind fabelhafte Orte für mitreißende Geschichten. Wie sieht sie aus, diese geheimnisvolle Insel? Wem oder was begegnet man hier? Und welches Abenteuer erwartet uns dort?

Am Ende erreichten uns über 150 Einsendungen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und sogar aus Belgien und Luxemburg! Die Vorjury, bestehend aus Tina Rausch, Silke Schlichtmann und Annkathrin Ascherl, wählte aus diesen 150 Geschichten 24 aus, die sie besonders beeindruckt haben und zum Schluss wurde sich gemeinsam mit Dr. Christiane Raabe und Margit Auer auf die besten drei Texte geeinigt.

Bei der Siegerehrung am Schlossfest wurden die Gewinner und die Gewinnerin gefeiert und Sebastian Hofmüller las ihre Geschichten einem großen Publikum vor.

Wir gratulieren ganz herzlich:

1. Platz: Milan Reseck „Die zauberhafte Gitarre“
2. Platz: Linus Schröer „Unruhe auf der Bananeninsel“
3. Platz: Charlotte Riese „Die Insel der unendlichen Wünsche“

© Fotografie Theresa Högner

Danke, an alle Besucherinnen und Besucher für diesen tollen Tag!!
Nicht übel, gar nicht übel, würde Henrietta sagen.

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