Himbeerbrausen-Finale für unser Lyrikprojekt

Ein Rückblick auf das Gemeinschaftsprojekt „Mehr Gewicht fürs Kindergedicht“

Nilpferd_Leuchtturm_Cover_300dpi_CoverilluAn meiner Bürowand hängt es seit Montag  – das Plakat zur Ausstellung „Ein Nilpferd steckt im Leuchtturm fest. Allerlei Getier in Versen und Bildern“. Unterschrieben von allen Künstlerinnen und Künstlern, die an dem Projekt „Mehr Gewicht fürs Kindergedicht“ beteiligt waren, erinnert es mich jeden Tag an eine tolle Zusammenarbeit. Viel wurde inzwischen schon über das Projekt erzählt und geschrieben – es ist ja auch eine echte Erfolgsgeschichte! 2016 hoben die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Stiftung Internationale Jugendbibliothek und die Stiftung Lyrik Kabinett unter dem programmatischen Titel „Mehr Gewicht fürs Kindergedicht“ eine experimentelle Veranstaltungs- und Werkstattreihe aus der Taufe – und ich hatte von Anfang an nicht nur vom feeling her ein gutes Gefühl, sondern auch eine verwegene Idee: Daraus müssen wir ein Buch machen! Und eine Ausstellung!

Illustratoren-Gemeinschaftsatelier (22)

Tja, und genauso kam es: Die Gedichte von Michael Augustin, Tanja Dückers, Heinz Janisch, Mathias Jeschke, Arne Rautenberg und Ulrike Almut Sandig, die hier auf Schloss Blutenburg in lebhaftem Austausch und in zurückgezogener Arbeit entstanden, waren so grandios, dass der Münchner Verlag Mixtvision beschloss, 60 Tiergedichte zu veröffentlichen. So ging das Projekt 2017 in die zweite Runde: Nadia Budde, Julia Friese, Regina Kehn und Michael Roher trafen sich an einem Sommerwochenende in der Internationalen Jugendbibliothek und arbeiteten bis tief in den Abend hinein – sie schnipselten, druckten, malten, zeichneten, um die Texte zu bebildern.

DSC_0040Am Sonntag nun feierten wir den Band „Ein Nilpferd steckt im Leuchtturm fest“ mit einer Lesung, Musik und vielen Workshops. Auch wenn dies zugleich das große Finale von „Mehr Gewicht fürs Kindergedicht“ war, bleibt nicht nur die Ausstellung, in der man die Gedichte und Originalillustrationen, Skizzen und Vorstudien entdecken kann, bis zum 17. Februar 2019 zu sehen, sondern alle Beteiligten waren sich einig: Die Kinderlyrik verdient es auch in Zukunft, ins Rampenlicht gerückt zu werden.

Mich freut das außerordentlich. Denn – passend zum Getier in Vers und Bild – ist mein Sternzeichen Stier und diese Spezies hat ja bekanntermaßen viel Spaß an bleibenden Werten. Darauf also gleich noch eine Himbeerbrause (hedonistisch ist er nämlich auch, der Stier)!

In diesem Sinne: Prost und vielen Dank an alle!

Ines Galling

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