Gedichte von den Bäumen pflücken…

Am Familiensonntag des White Ravens Festivals konnten die Kinder nicht nur den Räuber- oder Cowboygeschichten von Siri Kolu, Karsten Teich und Eva Muszinsky lauschen, sondern auch selbst zur Feder greifen und kreativ werden. Nach dem Vorbild von Arne Rautenberg und Radek Maly ging es bei der Lyrikstation (betreut von Jule Pfeiffer-Spiekermann) darum, mit vorgegebenen Reimpaaren selbst zu dichten. Die Reimwort-Paare aus ausgewählten Gedichten von Rautenberg und Maly konnten sich die Kinder auf bunten Karten aus dem Apfelbaum pflücken die Gedichte aufschreiben und illustrieren. Mit viel Phantasie, Kleber, Scheren und Stempel entstanden lustige und nachdenkliche Gedichte. Die beiden Lyriker Arne Rautenberg und Radek Maly waren von den Ergebnissen schwer beeindruckt. Hier ein paar poetische Highlights:

Gehe zur alten Truhe
Und lass mich in Ruhe.
Fliege aus meiner Hand
und werde elegant.
Der Wind wird wehn
Du kannst jetzt gehen.
Heute gibt es Fisch
Auf dem Tisch.
Ich gehe ins Zimmer
und es wird schlimmer.

Eine Biene summt um mich herum
Dabei bin ich ganz stumm.
Ich bin auf dem Land
und sehe einen Elefant.
Ein Frosch ist im Teich
Ich auch gleich.

Ich ging in den Zoo und wollte gucken
wie weit die Lamas können spucken.
Doch zu viele Leute vor dem Gehege stehn,
um das Spektakel zu sehn.
Da bleibt mir nichts anderes übrig als zu warten
in dem großen überfüllten Tiergarten.
Da wurde mir so heiß,
dass ich entschied, ich esse lieber Eis.
DSC_0147

Advertisements

Ein Gedanke zu „Gedichte von den Bäumen pflücken…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s