Tatsächlich! Wir gruben tiefer! Rückblick auf das stARTcamp RuhrYork.

Unter dem Motto „Wir graben tiefer. Social Media für Kunst & Kultur “ fand vom 20. bis 21.Juni das stARTcamp RuhrYork in Oberhausen statt. Teilgenommen habe ich am 2. Tag, der als „klassisches“ Startcamp angelegt war (#scry13).  

Und genau das Prinzip der spontanen Vielfalt (da die Teilnehmer selber „Sessions“ anbieten), der Interaktion und des kreativen Austausches, das ein stARTcamp ausmacht, begeisterten mich am meisten: Fachwissen wurde ausgetauscht, gesellschaftspolitische Themen wurden diskutiert, Synergien gesucht, Storytelling-Konzepte in Frage gestellt und vieles mehr.

 Wie schwierig es ist eine Verknüpfung von PR Online und Offline zu erreichen wurde in der ersten Session von Christian Spließ und Melanie Strelefeld lebhaft diskutiert. Danach stellte Ilias Ntais (enchoris) vor, wie deutsche Orchester Social Media für ihre (Öffentlichkeits-) Arbeit fruchtbar machen. Obwohl aus einem anderen Kulturbereich betreffend konnte ich mir dabei einige Anregungen für einen kreative und vielfältige Nutzung von Social Media holen. Das Kulturinstitutionen Storytelling viel zu wenig als Branding für ihre Corporate Identity nutzen wurde in der Session von Jelena Löckner und Rebecca Hagelmoser deutlich. In ihrem Konzept einer „Storyworld“ wird eine eigene – mit der Institution eng verknüpfte Welt erschaffen, in der der einzelne Held überflüssig wird. Über das Verhältnis von Gesellschaft, staatlich reglementierten Medien und sozialen Netzwerken wurde in der Session von Marc Nikolait diskutiert, in der es um die türkische Aufstandbewegung – ausgelöst von den Konflikten um den Gezi-Park in Istanbul – ging (#resistanbul #occupygezi #direngeziparki).

Wie Kulturinstitutionen bei der immer weiter wachsenden Anzahl der Mobil Web Nutzer ortsbezogenes Marketing nutzen können, machte Rouven Kasten anhand von foursquare deutlich.

 Der Fokus weg von der Technik und Tools auf inhaltliche Themen (Erzählstrategien, Sorytelleing, gesellschaftspolitische Themen) kam bei mir und vielen anderen Teilnehmern sehr gut an. Wir gruben tatsächlich tiefer!

Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter und an alle Teilnehmer, die diese wunderbar vielseitigen  Sessions angeboten/ geleitet haben! (Tanja Leuthe)

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