Buchtipp: Caulfield

Wem kannst du trauen? Und wer benutzt dich nur? Was ist wahr? Was ist Lüge? Und wer ist eigentlich dieser geheimnisvolle Caulfield, dem der Roman seinen Namen verdankt? Wenn du denkst, dass du eine Antwort gefunden hast – nix da, sie entwischt dir gleich wieder wie ein zappelnder Fisch. Die Story schlägt einen Haken nach dem anderen, was eben noch galt, ist nun passé. Oder doch nicht? „Caulfield“ von Harald Rosenløw Eeg ist ein erstklassiger Psychothriller mit exquisiter Figurenzeichnung und viel erzählerischem Drive; es geht um Schein und Sein, um Macht, Intrigen, Verrat und Manipulation, aber auch um Vertrauen und Loyalität. Nach der Lektüre bleibt man atemlos und verwirrt zurück, am liebsten will man gleich noch mal von vorne anfangen, das Netz entwirren, Klarheit gewinnen. Denn wer, verdammt noch mal, ist denn nun Caulfield?!

In seiner Heimat Norwegen ist Harald Rosenløw Eeg schon lange einer von den ganz Großen – und langsam, aber sicher wird das auch in Deutschland was: Nächste Woche ist Harald Rosenløw Eeg auf der Buchmesse in Leipzig unterwegs – also nutzt die Chance, ihn live und in Farbe zu erleben!

Harald Rosenløw Eeg: Caulfield. Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt. Hildesheim: Gerstenberg 2012. 221 S.

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